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Orts- und Flurnamen: Kulturverbrechen nicht legalisieren!

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Die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, warnt die SVP- Mehrheit in der Landesregierung davor, sich in der Frage der Orts- und Flurnamen dem faschistischen Fälschungsdiktat zu unterwerfen.
In dieser kulturpolitischen Kernfrage darf es nicht so weit kommen, dass man sich freiwillig bereit erklärt, Namen- und Kulturraub ein für alle Mal zu legalisieren! Nirgendwo in Europa gibt es ein Volk, das sich einem solchen Kulturverbrechen gebeugt und Falschnamen akzeptiert hat!

Wohin man auch blickt: die Katalanen, die Basken, die Aostaner u.a.
haben nach dem Ende der jeweiligen Diktatur als erstes ihre
angestammten Orts- und Flurnamen wieder hergestellt! In Katalonien und
im Baskenland gibt es keine gefälschten Namen mehr, nur noch die
historisch gewachsenen!

Eva Klotz fordert die SVP auf, es in dieser Kernfrage darauf ankommen
zu lassen: der oberste italienische Gerichtshof soll vor der
Weltöffentlichkeit sagen, wie es das demokratische Italien mit den
faschistischen Kulturverbrechen hält. Gleichzeitig müsste in ganz
Europa eine Informationskampagne zur Südtiroler Ortsnamenfrage anlaufen!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
30. Juni 2010

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