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Foppas Vergleich Siegesdenkmal – KZ unzutreffend!

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Wenn Frau Foppa-Brigitte dem Siegesdenkmal den gleichen Status wie dem KZ (richtiger Durchgangslager) verleiht, so irrt sie in mehrfacher Hinsicht! Aus einem Siegesdenkmal wird kein Mahnmal, nur weil man ihm einen anderen Namen gibt und erklärende Täfelchen anbringt.

Die Aussagekraft des Siegesdenkmals wird in Bozen im Gegensatz zu den
KZs des Dritten Reiches immer im Auge des Betrachters liegen. Danach
kann leider Gottes auch Frau Foppa nichts ändern. In Deutschland hat
nach dem Zweiten Weltkrieg eine überwachte Läuterung und Umerziehung
stattgefunden. Dort stehen KZ als Beispiele für die Verbrechen der Nazis
da. Anders in Italien und in Bozen, wo der Faschismus ungehemmt und
ungestraft fröhliche Urständ feiert.

Für all jene, die aber bis heute ihre Italianità und ihre Identität am
Siegesdenkmal festmachen und nicht einmal bereit sind, die Wörter Sieg
mit Frieden zu vertauschen, wird dieses Lügen- Ungetüm das bleiben, was
es immer schon war, nämlich das Denkmal für einen Sieg, den es nie
gegeben hat, und kein Mahnmal! Es ist schlichtweg blauäugig zu glauben,
dass ein nachweislich faschistisches Denkmal, an dem das italienische
Militär im Jahre 2008 nach einer Kundgebung gegen Faschismus aus Trotz
einen Kranz niedergelegt hat, 2 Jahre später – hokuspokus, ein
antifaschistisches Denkmal wird! Frau Foppa denkt scheinbar nur an sich
selbst. Freilich, für jene, die im Siegesdenkmal ein Mahnmal sehen
wollen, ist es ja heute schon ein Mahnmal. Für alle anderen wird es nie
eines werden. Dazu haben sich das offizielle Italien und seine
maßgebliche Gesellschaft bis heute nicht willens und fähig gezeigt!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
8. 9. 2010

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