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Warum lässt es Durnwalder nicht darauf ankommen und bewahrt Rom vor europaweiter Schande?

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Mit dem von LH unterzeichneten Geheimabkommen werden die Kriterien für die Regelung der Ortsnamen festgelegt: alle faschistisch belasteten Tolomei- Namen  für Gemeinden und Ortschaften bleiben unangetastet! Das bedeutet Legalisierung des faschistischen Kulturverbrechens. Falschnamen werden damit zum allgemeinen Kulturgut erklärt!

Wenn im Geheimvertrag von „historischen Namen“ die Rede ist, sind damit nur noch die Flurnamen, d.h. Namen von Almen, Hügeln, kleinen Gewässern, Waldabschnitten gemeint. Ist dieser Begriffsschwindel Absicht? Aber die in Jahrtausenden gewachsenen Ortsnamen sind auch historische Namen, und davon ist ab jetzt nicht mehr die Rede!
Der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT ist es unverständlich, wie Luis Durnwalder so ein Diktat und so eine persönliche Demütigung hinnehmen kann: Der Minister zitiert ihn vor Ablauf des römischen Ultimatums nach Rom, zwingt ihn, im Regierungskommissariat einen Geheimvertrag zu unterschreiben und diesen dann der Öffentlichkeit als „gute Lösung“ vorzustellen!
Warum hat Durnwalder dazu Ja und Amen gesagt? Warum hat er es nicht darauf ankommen lassen, dass der Minister das Militär schickt, um die AVS- Schilder zu verräumen? Warum ruft er nicht die europäischen Medien und Politiker- Freunde, die das dann filmen, die man zum Denkmal für den Faschismus führt, zum Mussolinirelief und zum Kapuzinerwaschtl?

Warum bewahrt Durnwalder Italien vor dieser Verlegenheit, und warum macht die SVP dabei willfährig mit?

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
23. 9. 2010

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