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Klinische Reform: Warnung vor Zweiklassen- Medizin

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Die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, verweist in Zusammenhang mit der geplanten klinischen Reform auf die Notwendigkeit, in erster Linie an die Bedürfnisse der bedürftigen Menschen zu denken.

Die Überlegungen, wo und wie man Kosten einsparen kann, sind sicher nötig, es darf aber nicht dort gespart haben, wo Dienste gut funktionieren, und damit sicher gestellt wird, dass es nicht zu noch längeren Wartezeiten in den sog. Schwerpunktkrankenhäusern kommt.

Direktor Dr. Fabi hat kürzlich in einem Interview erklärt, in unseren Krankenhäusern müsse auf Spezialisierungen besonderer Wert gelegt werden, denn „die Touristen sollen zu uns kommen, sollen Geld bringen“!
Das darf nicht ein vordergründiges Ziel dieser Reform sein, und solche Aussagen stiften nicht nur Verwirrung, sondern sind dazu angetan, zu Missverständnissen zu führen. Wenn die Geldbeschaffung aus Leistungen für finanzkräftige Touristen so wichtig wird, ist die Zweiklassenmedizin vorprogrammiert, warnt Eva Klotz.
 
Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
6. 10. 2010

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