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4. November: Tag des Faschismus in Süd-Tirol

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Am heutigen 4. November feiert Italien besonders in Süd-Tirol wieder den „Sieg“ über Österreich im ersten Weltkrieg und wird zu diesem Zwecke  Militärparaden abhalten und einmal mehr Kränze vor faschistischen Denkmälern ablegen. Längst ist dieser Tag zum Tag des Faschismus in Süd-Tirol geworden, an dem italienische Nationalisten ungestraft eine menschenverachtende Diktatur verherrlichen dürfen und bei den diversen Veranstaltungen auch noch von Mitgliedern der Süd-Tiroler Landesregierung hofiert werden.

Der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREHEIT, Sven Knoll, bezeichnet die Teilnahme führender Landespolitiker an den Siegesfeiern des Militärs als Armutszeugnis und politischen Kniefall vor Italien. Es kann wohl nur noch als schizophren bezeichnet werden, wenn politische Vertreter einer Minderheit an den Siegesfeiern des Staats teilnehmen, der sie erst zur Minderheit gemacht hat.

Die Verherrlichung des Faschismus und nationalistisches Gedankengut wird  kritiklos hingenommen und von der Politik auch noch abgesegnet.
Wer sich in Süd-Tirol öffentlich daran stört, wird inzwischen sogar schon als Unruhestifter und Zündler abgestempelt.

Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll bezeichnet diese Politik als verantwortungslos und gefährlich, da der Bevölkerung Sand in die Augen gestreut wird und so getan wird, als ob das alles völlig normal und in Ordnung sei.

In Italien sind längst rechtsradikale Politiker an der Macht, die sich offen zum Faschismus bekennen.

In einem Bericht des ORF-Weltjournals wurde erst unlängst auf diese besorgniserregende Entwicklung in Italien aufmerksam gemacht.
Man würde nicht glauben, dass so etwas mitten in Europa möglich ist.

Süd-Tirol kann und darf die Augen davor nicht verschließen.
Wer in einer Demokratie solch besorgniserregende Entwicklungen verschläft, wird irgendwann in einer Diktatur aufwachen. Dann ist es jedoch zu spät.

Es ist daher höchste Zeit, sich endlich von Italien zu verabschieden, denn auf einen solchen Staat kann Süd-Tirol wirklich verzichten.

L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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