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In Schulen und Kindergärten auf Brauchtum bestehen

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Tiroler Brauchtum darf nicht aus falsch verstandener Toleranz aufgegeben werden, mahnt die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT. Die Nikolaus-Besuche in Schulen und Kindergärten, die Martini- Feiern und das Klöckeln im Sarntal, die Krippen, das Sternsingen, aber auch Wallfahrten und Erntedankfeste sind untrennbar mit Tirol verbunden.

Mit Unverständnis kann man beobachten, dass diese Bräuche, die die Kinder immer mit großer Begeisterung feiern, einer falschen Toleranz gegenüber Menschen anderer Religion und Kultur geopfert, und aus Schulen und Kindergärten verbannt werden, so das Leitungsmitglied Roland Lang der SÜD-TIROLER FREIHEIT.
In drei Wochen ist Nikolaustag. In ganz Österreich und Südtirol, Ungarn, Tschechien, Teilen Norditaliens und Teilen Kroatiens und dem rumänischen und serbischen Banat kommt der Nikolaus (Nikolo) am Abend des Nikolaustages, zusammen mit den Krampussen.
Diese Tradition gehört wie unsere Dialekte und Trachten zu unserer Lebensart und Volkskultur. Warum sollten wir diesen jahrhundertealten, natürlich gewachsenen Brauch nicht begehen?
Bereits die Faschisten wollten uns die „Befana“ aufdrängen, wir aber blieben unserem Nikolaus treu. Die Geschichte gab uns Recht. Die Aufgabe eigener Bräuche und die Annahme fremder, importierter Sitten und Bräuche führen unweigerlich zum Verlust der eigenen Lebensweise und Kultur.
Der deutschen Landesrätin für Schule und Kultur muss es Auftrag und Verpflichtung sein, es liegt aber auch in der Verantwortung der Eltern, Großeltern und Verwandten, unseren Kindern Tiroler Bräuche zu vermitteln und sie mit diesen vertraut zu machen. Denn sie sind Teil unserer Kulturgeschichte!

„Wenn wir aus falsch verstandener Toleranz bereits unseren Kleinsten die heimischen Traditionen und Bräuche verwehren, schaffen wir uns mit der Zeit selbst ab. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit sind unsere angestammten Werte wertvolle Fundamente, die es zu bewahren gilt.“  

Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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