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Sofortige Intervention wegen der Schnellzüge – SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert sofortiges Handeln!

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Die italienische Schienen- regulierungsbehörde hat am Montag, den 6. Dezember beschlossen, dass mit Datum Sonntag, den 12. Dezember kein Schnellzug der deutschen und österreichischen Bahn nach Innsbruck in der Europaregion Tirol halten darf, so Roland Lang. Wozu wird das Eisenbahnnetz ausgebaut, so die SÜD-TIROLER FREIHEIT, wenn Staaten in kleinkarierter, antieuropäischer Art Zügen aus den Nachbarländer die Bahnhöfe verbieten?

Laut Beschluss der italienischen Bahn sollen DB und ÖBB Züge nur mehr an
ihren Endhaltestellen halten, um Trenitalia nicht Konkurrenz zu machen.
Damit werden die IC- Züge 81, 83, 85, 97 und 89 nach ihrem Halt in
Innsbruck erst wieder in Mailand stoppen.

Für viele Pendler ein großes Zeitproblem, verbunden mit einem großen
Verlust der Glaubwürdigkeit in die Alternative „Zugfahren“. Anstatt
dass  Trenitalia im Sinne eines fairen Konkurrenzkampfes ihr Angebot
verbessert und mehr Pünktlichkeit, Sauberkeit und Freundlichkeit
anzubieten versucht, wird antieuropäisch jede Konkurrenz hinausgesperrt.

Ein scharfer Protest bei Trenitalia und im italienischen
Transportministerium hätte sofort  durch  Mobilitätslandesrat Widmann
auf diese Entscheidung folgen müssen, so die SÜD-TIROLER FREIHEIT. Wie
lange braucht die Abfassung ihres  Protestschreibens, Herr Landesrat,
wenn Schnellzüge durch Südtirol und Welschtirol in Zukunft ohne Halt ab
diesen Sonntag durchfahren werden? Es braucht eine sofortige
Intervention in Rom und Brüssel!

Roland Lang
Hauptausschussmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

Pro & Contra zum Thema: Selbstbestimmung: Sensibilisieren oder aufstacheln? – Video online
10. Dezember 2010: Tag der Menschenrechte

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