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Diskriminierung – Faschistische Symbole beseitigen.

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Die SÜD-TIROLER FREIHEIT begrüßt, dass im neuen Einwanderungsgesetz auch eine Anti- Diskriminierungsstelle vorgesehen ist. Es wird unsere erste Aufgabe sein, so Roland Lang von der Bewegung, die Diskriminierung der einheimischen Bevölkerung durch die aufgemöbelte Aufschrift am Siegesdenkmal sowie die Glorifizierung des Faschismus beim Eingang zum Amtsgebäude zum höchsten Vertreter des italienischen Staates in Südtirol zu melden. Denn der Faschismus hat durch die Übernahme der Rassengesetze Hitlers Menschen wegen ihrer Herkunft, Religion und Sprache Tausende von Menschen verfolgt und in den Tod geschickt.

Wenn der Landeshauptmann am Montag nach der Regierungssitzung erklärte:
"Es sollte in unserem Land niemand wegen seiner Religion, Hautfarbe,
Kultur oder Sprache Nachteile erfahren", so kann das nur begrüßt werden,
denn diese Ziele sind auch in den Menschenrechten verankert.

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die Anti- Diskriminierungsstelle
beim Land auch die Beschwerden von Südtirolern bezüglich Beleidigung
ihrer Sprache und Kultur durch das herausputzen von Schriften auf
faschistischen Denkmälern sowie die Entfernung von faschistischen
Symbolen, wie jene vor dem Regierungskommisariat, nachgehen wird.

Der Faschismus hat im Herbst 1938 diskriminierende Rassengesetze
erlassen. Deshalb sind alle Zeichen dieses Regimes eine Beleidigung der
Verfolgten dieses Regimes und der Zivilisation. Sie zu entfernen, muss
deshalb der erste Schritt einer Antidiskriminierungsstelle in Südtirol
sein.

Auch die Erfindung von Ortsnamen bzw.das Verbot von gewachsenen
historischen Ortsnamen stellt eine kulturelle Verfolgung der
Einheimischen Bevölkerung dar. Und es ist eine Dikriminierung
sondergleichen, wenn angestammte Ortsbezeichnungen erst “nachgewiesen”
werden müssen!

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT respektiert jeden Menschen, seine Religion,
Sprache und Kultur und ist gegen jede Beleidigung anderer Menschen. Aber
auch die Südtiroler müssen sich nicht tagtäglich beleidigen lassen! Es
genügt vollauf, dass sie unter Fremdherrschaft leben müssen!

Roland Lang

Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT


Rassengesetze unter dem Faschismus:

DICHIARAZIONE SULLA RAZZA
Votata dal Gran Consiglio del Fascismo il 6 Ottobre 1938

Il Gran Consiglio del Fascismo, in seguito alla conquista dell’Impero,
dichiara l’attualità urgente dei problemi razziali e la necessità di una
coscienza razziale. Ricorda che il Fascismo ha svolto da sedici anni e
svolge un’attività positiva, diretta al miglioramento quantitativo e
qualitativo della razza italiana, miglioramento che potrebbe essere
gravemente compromesso, con conseguenze politiche incalcolabili, da
incroci e imbastardimenti. Il problema ebraico non è che l’aspetto
metropolitano di un problema di carattere generale.

Il Gran Consiglio del Fascismo stabilisce:
a) il divieto di matrimoni di italiani e italiane con elementi appartenenti alle razze camita, semita e altre razze non ariane;
b) il divieto per i dipendenti dello Stato e da Enti pubblici –
personale civile e militare – di contrarre matrimonio con donne
straniere di qualsiasi razza;
c) il matrimonio di italiani e italiane con stranieri, anche di razze
ariane, dovrà avere il preventivo consenso del Ministero dell’Interno;
d) dovranno essere rafforzate le misure contro chi attenta al prestigio della razza nei territori dell’Impero.

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22. Jänner 2011: Volksbefragung „Selbstbestimmung“ – Einladung zur Auftaktveranstaltung
Bündnis Taufers2010 – Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

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