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Brennergrenze: Keine falschen Versprechungen

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Als Freiberuflerin muss ich immer wieder aus dem sogenannten Ausland, von dem uns ja angeblich keine Grenze mehr trennt, Produkte einkaufen, die es bei uns entweder nicht gibt oder die bei uns viel teurer sind. Nach dem jüngsten Erlass der Agentur der Einnahmen vom 29. Dezember 2010, Prot. Nr. 188376, müsste ich den Ankauf bereits einen Monat vorher anmelden, eine reine Schikane und  in dringenden Fällen eine absolute Unmöglichkeit.

Die Grenze am Brenner wird für uns, entgegen allen Beteuerungen von
gewissen Politikern und Journalisten, immer problematischer.  Kein
Wunder, dass sich die Tiroler südlich des Brenners von der SVP abwenden,
die an diesen haarsträubenden Zuständen nichts auszusetzen hat. Andere
politische Bewegungen machen uns keineswegs, wie Günther Heidegger in
seinem jüngsten „Vorausgeschickt“ in den „Dolomiten“ behauptet, falsche
Versprechungen. Sie behaupten ja nicht, die unselige Grenze am Brenner
von heute auf morgen entfernen zu können. Sie versprechen aber, und das
sehr glaubwürdig, sich dafür einsetzen zu wollen. Ich weiß nicht, ob
Herr Heidegger imstande ist, den Unterschied zu begreifen.

Dr. Elena Bonetti Staffler, Brixen

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