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Untragbarer Kulturminister Bondi

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Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT hat in einem Schreiben an die deutschsprachigen Präsidenten der UNESCO und an alle Denkmalämter Italiens auf den Skandal der Renovierung des faschistischen Siegesdenkmals aufmerksam gemacht. Das Schreiben, dem auch nebenstehendes Bild des Denkmals beigefügt wurde, ging an über 60 Adressaten.

Italiens Kulturminister Sandro Bondi, gegen den ein Missrauensantrag wegen Unfähigkeit läuft, und der in einem Brief an Landeshauptmann Luis Durnwalder versicherte, dass er die Diskussion über das Siegesdenkmal immer als sehr „sensibel“ eingestuft habe und die 2 Mio. Euro für die Sanierung des Denkmales bereitgestellt habe, „um Arbeiten voranzubringen, die dazu beitragen sollten, eine schmerzliche Vergangenheit zu überwinden“, erhält das Schreiben selbstverständlich auch.

Die Texte in Deutsch und Italienisch wurden dankenswerterweise von  Dr. Elena Bonetti Staffler und Hartmuth Staffler verfasst.

Mit diesem Schreiben möchte die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT die Weltöffentlichkeit auf einen europäischen Skandal aufmerksam machen. Während andere Staaten Denkmäler totalitärer Regime beseitigen oder zu Mahnmalen umgestalten, lässt der Staat Italien das faschistische „Siegesdenkmal“ in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen mit großem finanziellen Aufwand restaurieren.

Das Denkmal wurde im Jahr 1928 vom damaligen faschistischen Regime Italiens unter dem Diktator Benito Mussolini errichtet, um an den „Sieg“ Italiens  im Ersten Weltkrieg zu erinnern und den Anspruch Italiens auf den südlichen Teil Tirols zu unterstreichen. Die als Liktorenbündel, dem Symbol des Faschismus, ausgebildeten Säulen des Denkmals unterstreichen den Herrschaftsanspruch der totalitären faschistischen Ideologie. Die Inschrift am Denkmal („HIC PATRIAE FINES SISTE SIGNA  /  HINC CETEROS EXCOLUIMUS LINGUA LEGIBUS ARTIBUS“ =  "Hier setze die Grenzzeichen des Vaterlandes. Von hier aus bildeten wir die anderen durch Sprache, Gesetze und Künste") stellt eine Demütigung der einheimischen Bevölkerung dar.  Eine weitere Demütigung ist auch, dass das Gefallenendenkmal des Zweiten Tiroler Kaiserjägerregimentes dem Bau des faschistischen Siegesdenkmales weichen musste.

Während andere Staaten der Opfer des Faschismus gedenken, werden am faschistischen Siegesdenkmal in Bozen weiterhin von amtlichen Stellen Italiens Kränze für die Täter niedergelegt. Die staatliche Denkmalschutzbehörde hat es untersagt, in unmittelbarer Nähe des faschistischen „Siegesdenkmales“ Informationstafeln anzubringen, auf denen die totalitäre Symbolik des Denkmales erläutert wird.

Stattdessen wurde und wird das Denkmal mit großem finanziellen Aufwand restauriert. In den vergangenen 25 Jahren wurden umgerechnet 7,5 Millionen Euro  für die Erhaltung des faschistischen Siegesdenkmales ausgegeben, derzeit sind Instandhaltungsarbeiten für zwei Millionen Euro im Gang. Gleichzeitig lässt Italien Kulturdenkmäler wie die Ausgrabungsstätte von Pompei aus Mangel an Geldmitteln verfallen, wie der Einsturz des Gladiatorenhauses vor Augen geführt hat. 

Ai Soprintendenti ai Beni Culturali

Con questo scritto il Movimento SÜD-TIROLER FREIHEIT vuole richiamare l’attenzione pubblica su uno scandalo europeo. Mentre altri stati eliminano monumenti eretti a ricordo di regimi totalitari o li trasformano in opere a monito del passato, lo stato italiano fa restaurare con enorme dispendio economico il monumento fascista alla vittoria nel capoluogo della Provincia di Bolzano. Il monumento fu eretto nel 1928 dall’allora regime fascista italiano al comando del dittatore Benito Mussolini per ricordare la „vittoria“ dell’Italia nella prima guerra mondiale e per sottolineare le pretese dell’Italia sulla parte meridionale del Tirolo.

Le colonne del monumento hanno forma di fascio littorio, simbolo del fascismo, e sottolineano la pretesa di dominio dell’ideologia totalitaria fascista. La scritta sul monumento („HIC PATRIAE FINE SISTE SIGNA / HINC CETEROS EXCOLUIMUS LINGUA LEGIBUS ARTIBUS“ – „Qui [sono] i confini della Patria. Pianta le insegne! Da qui educammo gli altri con la lingua, le leggi e le arti“) rappresenta una umiliazione della popolazione locale. Una ulteriore umiliazione consiste nel fatto che il monumento ai caduti del II Reggimento dei Kaiserjäger Tirolesi abbia dovuto fare posto alla costruzione del monumento alla vittoria fascista.

Mentre altri stati ricordano le vittime del fascismo, al monumento fascista alla vittoria di Bolzano vengono ancora oggi deposte delle corone per gli oppressori su ordine di organi ufficiali dello stato italiano. L’autorità statale ha proibito di apporre nelle immediate vicinanze del monumento fascista alla vittoria delle tabelle informative sulle quali poter spiegare la simbologia totalitarista del monumento. E invece il monumento è stato e viene restaurato con enorme dispendio economico. Negli ultimi 25 anni sono stati spesi, al valore odierno, circa 7,5 milioni di Euro per il mantenimento del monumento fascista della vittoria, attualmente sono in corso lavori per due milioni di Euro. Contemporaneamente l’Italia lascia cadere in rovina, per mancanza di denaro, monumenti culturali come gli scavi di Pompei, come ha dimostrato chiaramente il crollo della Casa dei Gladiatori.

Cordiali saluti

Dr. Eva Klotz                                          

Consigliere Provinciale

Sven Knoll
Consigliere Provinciale

Werner Thaler
Membro del Direttivo

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Info-Abend in WIEN, Mittwoch, 26. Jänner 2011, Plutzer-Bräu – 20 Uhr
Rüge von inkompetenter Seite

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