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Sand in Taufers – Nur ein Negativbeispiel oder System Südtirol?

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Gemeinderat Haymo Laner hat in den letzten Monaten mehrfach versucht, Einsicht in die Lieferverträge zu bekommen (laut Gemeindeverband muss einem Ratsmitglied Einsichtnahme gewährt werden), welche die Taufer GmbH mit den privaten BHKW Betreibern abgeschlossen hat. Die Tatsache, dass der Präsident der Gesellschaft und der Bürgermeister selbst zu den BHKW Betreibern gehören, macht die Forderung nach Transparenz diesbezüglich wohl selbstverständlich.

Anstelle der Einsichtnahme erhielt Laner jedoch ein Drohschreiben vom
Präsidenten der Taufer GmbH. In diesem wurde ihm vorgeworfen, er habe
internes Wissen bzw. Unterlagen an eine Baufirma, die sich mit der
Taufer GmbH in einem Rechtsstreit befindet, weitergegeben bzw. sogar
weiterverkauft. Zudem wurden ihm strafrechtliche Schritte angedroht.

Auf das Drohschreiben hat Laner sofort reagiert und schriftlich erklärt,
dass er niemals im Kontakt weder zur Baufirma noch zu dessen Anwalt
stand und dass er die Unterstellung, er hätte gar Geld dafür kassiert,
aufs schärfste zurückweist.

Trotz der klaren und eindeutigen Stellungnahme folgten dieselben
verleumderischen Vorwürfe bei einer Pressekonferenz des
Gemeindeausschusses bei der letzten Gemeinderatssitzung, und in dem
lokalen Bezirksblatt „Pustertaler Zeitung“, immer mit der Androhung
strafrechtlicher Konsequenzen.

Nach Absprache mit Landtagsabgeordneten der Bündnisparteien (Knoll,
Pöder und Tinkhauser) in dieser Angelegenheit, hat der L.Abg. Roland
Tinkhauser in den Einlassungsschriftsatz, in welchem scheinbar auf Laner
verwiesen wird, Einsicht genommen.

Nach Durchsicht dieses Dokumentes wurde festgestellt, dass lediglich
Passagen aus Presseberichten und der Internetseite des Bündnisses
Taufers2010 kopiert wurden.

Mit der wiederholten Aussage, Haymo Laner habe Informationen an die
Gegenpartei weitergeleitet, sollte das Ansehen seiner Person und der
gesamte Opposition vorsätzlich und nachhaltig geschädigt werden. Die
einsatzbereiten Oppositionellen, die viel Zuspruch in der Bevölkerung
erhalten, sollen wohl mundtot gemacht werden.

Für das Bündnis Taufers2010 erhärtet sich der Verdacht, dass in der
Taufer GmbH und auch in anderen Bereichen der Gemeindeverwaltung manches
nicht zum Wohl der Bürger abläuft. Warum hat man sonst derart Angst vor
der geforderten Transparenz?

Parteienbündnis

TAUFERS 2010
www.taufers2010.com

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