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Nein zu Diskriminierungen

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Laut verlässlichen Informationen ist am vergangenen Wochenende einem Schüler des Realgymnasiums Jakob Philipp Fallmerayer der Zutritt zur Discothek Max in Brixen verweigert worden, nur weil er einen albanischen Ausweis hat, während seine gleichaltrigen Klassenkameraden in die Disco zugelassen wurden.

Sollten sich diese Informationen als zutreffend herausstellen, so würde
es sich um einen äußerst schwerwiegenden Fall von Diskriminierung
handeln. Einziges Kriterium für die Zulassung kann und darf nur das
persönliche Verhalten des Betreffenden sein, aber niemals ein Kriterium
wie Staatsbürgerschaft, Sprache, Religion, Hautfarbe usw. Als
Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit erwarte ich eine rasche Aufklärung
des Falles sowie, sollten sich die Fakten bestätigen, eine
Entschuldigung der Verantwortlichen bei dem Jugendlichen, dem ich meine
volle Solidarität ausspreche.

Ich hoffe und erwarte mir, dass endlich
auch die Mehrheit des Brixner Gemeinderates bereit ist, rassistische
Diskriminierungen zu verurteilen, ohne falsche Rücksichten auf die
Verantwortlichen zu nehmen, wie dies bei der Ablehnung meines
Beschlussantrages zum Gedenken an die von Faschisten und Nazis verfolgte
jüdische Mitbürgerin Lea Pincherle geschehen ist.

Hartmuth Staffler
Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit  

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