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Vittorio Sgarbi beleidigt Juden mit unqualifizierten Aussagen

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Bei der Pressekonferenz von Michaela Biancofiore am Rosenmontag war auch der abgehalfterte Ex-Politiker Vittorio Sgarbi zugegen. Seine lächerlichen Äußerungen, bei denen er die Italiener in Südtirol mit den Juden unter Hitler verglich, können nur einem kranken Hirn entspringen, so der Südtiroler Heimatbund.

Allerdings waren bei der Pressekonferenz, bei der die PDL-Abgeordnete
einige Veranstaltungen zu den 150 Jahr-Feiern Italiens vorgestellt hat,
auch der Regierungskommissar und der Quästor anwesend und damit die
höchsten Vertreter des italienischen Staates in Südtirol!

Neben anderen geistreichen Aussagen, so Roland Lang, wie etwa „Durnwalder sollte nicht das Mussolini-Relief loswerden wollen, um wie
Hitler zu werden“, muss der Vergleich der Italiener mit dem Schicksal
der Juden unter Hitler als unmöglich, aber auch als Beleidigung und
Beschönigung der Leiden der Juden unter den Nazis verstanden werden.

Der Südtiroler Heimatbund  fordert deshalb Herrn Vittorio Sgarbi auf,
sich für seine Äußerungen in Bozen vor allem bei unseren jüdischen
Mitbürgern zu entschuldigen! Auch der Regierungskommissär und der
Quästor sollten sich sofort von den unqualifizierten Äußerungen von
Herrn Sgarbi öffentlich distanzieren, da sie die höchsten Vertreter des
italienischen Staates in Südtirol sind und damit auch eine hohe
Verantwortung tragen!

Außerdem: Quästor und Regierungskommissar müssten sofort ihres Amtes
wegen Unfähigkeit enthoben werden, wenn unsere italienischen Mitbürger
oder andere Menschen in Südtirol irgendwie um ihr Leben bangen müssten!
Südtirol ist nicht Nordafrika!

Roland Lang

Obmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes

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