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Heimatbund erschüttert über Katastrophe in Japan Festhalten Roms an Atomkraftwerken zynisch

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Der Südtiroler Heimatbund steht dem japanischen Volk nahe, das zurzeit eine unvorstellbare Katastrophe durchmacht. Nach Erdbeben und Tsunami- Flutwelle wird das Volk und das Land nun durch eine atomare Verseuchung bedroht, die weiteres Leiden für viele Generationen bringen kann!

In diesen Tagen, in denen Rom und nationalistische Italiener in Rom wie zur Zeit Neros Orgien, Spiele und Feste mit Aufmärschen feiern, während die Welt von einer atomaren Apokalypse bedroht ist, gilt unsere Solidarität dem leidgeprüften Kindern, Frauen und Familien in Japan und den angrenzenden Völkern.

Zynismus pur ist dazu das Festhalten Roms am Bau von Atomkraftwerken!

Der Südtiroler Heimatbund ersucht um die Unterstützung des österreichischen roten Kreuzes, das mit Tausenden Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dauereinsatz ist, um die Opfer in der Katastrophenregion zu versorgen. Die Einsatzkräfte berichten insbesondere von Brandverletzungen, Rauchvergiftungen sowie von Auswirkungen durch die gewaltige Tsunamiwelle.

Der Südtiroler Heimatbund begrüßt auch die Initiative des ÖRK, wenn Menschen helfen wollen:

„Sachspenden können – nicht zuletzt aufgrund der enormen Distanz – nicht nach Japan gebracht werden. Wenn Sie Dinge haben, mit denen Sie den Erdbebenopfern helfen wollen, dann bietet sich an, diese beispielsweise auf Ebay oder Second Hand  zu versteigern und die Erlöse  an das Rote Kreuz zu spenden. (ÖRK Tirol).“

Spendenkonten: Derzeit kann man am besten mit Geldspenden helfen, indem man online spendet (spende.roteskreuz.at), per SMS spendet (0664 6600020) oder Geld (PSK 2.345.000 . BLZ 60000) überweist. Das Österreichische Rote Kreuz leitet Ihre Spende direkt an ihre  Schwesterngesellschaft, das Japanische Rote Kreuz weiter, die die betroffenen Menschen unterstützt.

Roland Lang
Obmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes
 
Bild AP

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