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Monte Giano – Schrift Dux in Richtung Rom – CONI renoviert faschistische Relikte

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Unweit von Rom haben Schüler der damaligen faschistischen Forstschule von Cittaducale 1939 auf etwa 8 Hektar mit einer Waldbepflanzung das Wort „DUX“ geschrieben. Die Schrift, die auch von Rom sichtbar ist, war eine Ehrerbietung an Mussolini, dem Duce( Führer) – lateinisch DUX.  Die Region Latium hat vor einigen Jahren diesen faschistischen Waldspuck mit 135.000 Euro wieder herausgeputzt. Auch der CONI renovierte vor einigen Jahren in Rom den „Mussolini- Obelisken! Verständlich, dass der „CONI“ in nationalistischer Weise auch den Südtirolern die Nationalhymne aufdrängen wollte und nun Bußgelder für das Nichtspielen einfordert, so Roland Lang.

Es wäre wünschenswert, so die SÜD-TIROLER FREIHEIT, wenn die Südtiroler Grünen von ihren Schwestern und Brüdern in Italien lernen würden, wie diese  sogar in grünen Wäldern den Faschismus und seine Relikte bekämpfen. Der italienische CONI aber sollte endlich öffentlich aufDistanz zum Faschismus gehen, denn der olympische Gedanke, alle Völker im friedlichen Wettstreit zusammenzuführen, ist das Gegenteil jeder faschistischen Doktrin und frei von nationalistischen  Hymnenzwängen!

Erfreulich, dass Grüne und andere Parteien durch eine Anfrage im römischen Parlament verhindern wollten, dass der DUX-Wald aufgefrischt wird, so die SÜD-TIROLER FREIHEIT. Zeigten damit doch italienische grüne Abgeordnete im Gegensatz zu Südtirol echten Antifaschismus. Dass die Instandhaltung dann aber doch durchgeführt wurde, ist ein weiterer Beweis, wie in Italien der Faschismus wieder hoffähig geworden ist.

Wieder in Erinnerung gebracht hat die Bezeichnung „DUX“ auch der italienische Fußballsport. So vor einigen Jahren vom Kapitän von S. S. Lazio,  Paolo di Canio, der des öfteren die rechte Hand zum römischen Gruß erhob und dabei sein Bizeps mit den Buchstaben „DUX“ stolz zur Schau stellte.  MUSSOLINI DUX, diese Schrift  findet sich auch in Rom.
Der carraraweiße Obelisk des Benito Mussolini ist 17,40 Meter hoch. Mit seiner goldenen Spitze markiert er seit 1932 das Zentrum des Olympiageländes in Rom. Rund um den Obelisken liegen Mosaike, darin sind die Epochenmarken des faschistischen Imperiums eingemeißelt: „Marsch auf Rom“, „Eroberung von Addis Abeba“, „Der Duce gründet Aprilia“.

Der Obelisk und der Platz wurden 2006 im Auftrag des CONI (!) mit 2,2 Millionen Euro wieder auf Hochglanz gebracht, Erklärungstafeln wurden nicht vorgesehen. Derselbe CONI, das nationale olympische Komitee, verhängte unlängst auch eine Geldstrafe wegen des Nichtspielens der Mameli Hymne bei einer Sportveranstaltung in Südtirol!

Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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