Der Aufmarsch rechtsradikaler Italiener, am 5. März in Bozen, war ein unwürdiges Schauspiel nationalistischen Gedankengutes, das es zu verurteilen gilt. Mitorganisatoren dieses Faschisten-Aufmarsches waren die Organisationen rund um CASA-POUND, die offenkundig völlig ungestraft ihr rechtsradikales Gedankengut verbreiten.
In den Räumlichkeiten des Wohnbauinstitutes des Landes Süd-Tirol, unterhält diese Organisation ein Lokal, in welchem ebenfalls rechtsradikale Hetzschriften verbreitet werden.
1) Wird die Landesregierung dieser Organisation nun endlich eine Kündigung aussprechen und es allenfalls auch auf einen Rechtsstreit ankommen lassen?
2) Wie steht die Landesrätin für Schule und Kultur zur unreflektierten Verehrung von Ezra Pound in Süd-Tirol? Man denke beispielsweise an den Pound-Themenweg in Gais und diverse andere Veranstaltungen zu Ehren von Ezra Pound?
L.-Abg. Sven Knoll
L.-Abg. Eva Klotz



