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Städtepartner Bozner Blumenmarkt: Steter Blick nach Süden

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Anlässlich der Eröffnung des Bozner Blumenmarktes fordert die SÜD-TIROLER FREIHEIT- Bezirk Bozen Stadt/Land , die Gemeinde als Veranstalter auf, nächstes Jahr eine nördliche Stadt als Partnerstadt zu wählen. Es ist kleinkariert und nationalistisch, wenn immer nur südliche, italienische Städte als Partnerstadt zum Blumenmarkt eingeladen werden, so Leitungsmitglied Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Blumen gibt es schließlich nicht nur in Italien, in der ganzen Welt
werden sie gezüchtet, wie etwa in der Blumeninsel Mainau am Bodensee.
Nicht Blumen waren ausschlaggebend für die  Partnerstädte Cervia (2007),
Rovigo (2010) oder Ferrara (dieses Jahr 2011) – wichtig war nur:
Italienische Stadt!

Es ist augenscheinlich, dass sogar Blumen dazu missbraucht werden, die
Landeshauptstadt mit italienischen Städten und damit mit dem Staat zu
verkuppeln. So war es 2005 Positano (etwa 1.000 Km entfernt, neben
Neapel), 2006 Barbagia von der Insel Sardinien, 2007 Cervia von der
Emilia Romagna, 2008 Maratea von der Basilicata, die  Partnerstädte von
Bozen anlässlich des Blumenmarktes waren. 2009- Anlässlich des Tiroler
Gedenkjahres- war Mantua Partnerstadt- diese Wahl war verständlich und
historisch richtig. Aber bereits 2010 wurde wieder nach Italianità
eingeladen: Rovigo. Diese Jahr Ferrara- mit der lustigen  Begründung,
dass es auch dort Fahrradwege wie in Bozen gebe! Diese gibt es aber wohl
beinahe überall in Europa!

Für den Blumenmarkt 2012 sollte Bozen den Blick nach Mitteleuropa
richten. Nach jahrelanger italienischer Städtewahl, die bis Süditalien
reichte, sollte endlich eine nördliche deutschsprachige Partnerstadt
gewählt werden. Aus Solidarität mit den deutschen Bürgern von Bozen.

Roland Lang

Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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