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37. Bundesversammlung des Südtiroler Heimatbundes – Neuer Obmann für den Südtiroler Heimatbund

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In Kaltern hielt der Südtiroler Heimatbund heute seine 37. Bundesversammlung ab. Schwerpunkte der Versammlung waren die Neuwahl des Bundesausschusses, aus dem der neue Bundesobmann hervorgehen wird, die Resolution über 50 Jahre Feuernacht sowie der Rückblick des scheidenden Obmannes Sepp Mitterhofer.

Sepp Mitterhofer, der aus Altersgründen und gesundheitlichen Problemen
nicht mehr das Amt des Bundesobmannes übernehmen wird, ließ in seinem
Tätigkeitsbericht die 21 Jahre seiner Obmannschaft Revue passieren.
Besonders das Gedenkjahr und der Landesfestumzug, bei dem die
Veranstalter die Freiheitskämpfer bis zur letzten Minute über die
Teilnahme im ungewissen ließen, waren eine große Enttäuschung. Aber die
vielen Bravo-Rufe aus den Reihen der Zuschauer ließen uns dann die
schlechten Erfahrungen mit den Politikern vergessen, so der scheidende
Obmann in seinem Bericht.
 
Für seine Tätigkeit, besonders bei den Luis Amplatz Gedenkfeiern auf den
Brunner Mahden, wurde Karl Trenkwalder mit einer Urkunde geehrt.
 
Nach einem Referat von Ltg. Sven Knoll über die aktuelle politische Lage
wurde der neue Bundesausschuss gewählt, dem folgende Mitglieder des SHB
angehören werden: Roland Lang, Sepp Mitterhofer, Reinhild Campidell,
Sven Knoll, Verena Obwegs, Martin Huber und Konrad Auer. Die erste
Aufgabe des neugewählten Gremiums wird die Wahl des Bundesobmannes sein.
Innerhalb des Heimatbundes und auch anhand des Stimmenergebnisses wird
mit der Wahl von Roland Lang zum 3. Obmann des Südtiroler Heimatbundes
fix gerechnet.
 
In einer Resolution, die von der Bundesversammlung einstimmig genehmigt
wurde, fordert der Südtiroler Heimatbund endlich, nach 50 Jahre
Feuernacht, eine Generalamnestie für alle Freiheitskämpfer, die noch
immer nicht nach Südtirol einreisen können, sowie die Selbstbestimmung
für Süd-Tirol:
 

„Die 37. Bundesversammlung …

Fordert

50 Jahre nach der Herz Jesu Nacht, die als Feuernacht in die Geschichte
eingegangen ist und die Forderung nach Freiheit besonders eindrucksvoll
unter Beweis gestellt hat, für Süd- Tirol das demokratische Recht auf
Selbstbestimmung, da nur eine solche Lösung, die dem freien Willen des
Volkes entspricht, als echt europäisch  und gerecht angesehen werden
kann.“

 
Mit einem Blumenstrauß und einem Geschenk für den scheidenden Obmann
Sepp Mitterhofer für seine 21 jährige Tätigkeit als Obmann des
Südtiroler Heimatbundes endete die 37. Bundesversammlung des Südtiroler
Heimatbundes.
 
Kaltern, den 7.5.2011
 
Roland Lang
für den Südtiroler Heimatbund

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