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Neue Meinungsumfrage: 56% der Süd-Tiroler wünschen sich die Abspaltung von Italien

Anlässlich des bevorstehenden Jahrestages „50 Jahre Feuernacht“, in der der Süd-Tiroler Freiheitskampf 1961 seinen Höhepunkt erreichte, hat die ARBEITSGRUPPE FÜR SELBSTBESTIMMUNG heute Vormittag eine neue Meinungsumfrage vorgestellt, in der die Bevölkerung darüber befragt wurde, wie sie heute zur Selbstbestimmung steht und ob sie den Verbleib Süd-Tirols bei Italien wünscht, oder eine Zukunft ohne Italien. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Mehrheit der Süd-Tiroler wünscht sich die Abspaltung von Italien.

In der vom Bozner Meinungsforschungsinstitut „Apollis“ durchgeführten Umfrage wurde eine repräsentative Anzahl von Personen dazu befragt, wie sie sich entscheiden würden, wenn es zur Durchführung des Selbstbestimmungsrechtes kommen würde.
56% der befragten Süd-Tiroler gaben an, dass sie sich für die Unabhängigkeit und somit für die Abspaltung von Italien entscheiden würden. Lediglich 44% würden für den Verbleib bei Italien stimmen.

Das Ergebnis der Umfrage zeigt deutlich, dass das Thema Selbstbestimmung und der Wunsch nach Unabhängigkeit der Bevölkerung in Süd-Tirol sehr wichtig sind. Im Vergleich zu den Umfragen der letzten Jahre zeigt sich auch, dass der Anteil derer, die sich eine Abspaltung von Italien wünschen, wächst.

Aufgeschlüsselt nach Bezirken ergibt sich ein ähnliches Bild, denn auch dort würde sich die Mehrheit der Bezirke eindeutig für die Abspaltung von Italien entscheiden.
In den Bezirken Vinschgau, Eisacktal und Wipptal fällt diese Entscheidung mit 2/3 zugunsten einer Unabhängigkeit von Italien sogar besonders deutlich aus.

Die ARBEITSGRUPPE FÜR SELBSTBESTIMMUNG veröffentlicht ganz bewusst immer wieder derartige Umfragen, um der Politik einen Spiegel vorzuhalten und eine öffentliche Diskussion über die Zukunft Süd-Tirols in Gang zu setzen.
Die Forderung nach Freiheit und Selbstbestimmung ist nämlich nicht das Anliegen einiger Weniger oder gar Ewiggestriger, sondern vielmehr der Wunsch der Mehrheit der Süd-Tiroler.

Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Europa und der desolaten Wirtschaftssituation in Italien wird die Politik früher oder später nicht umhinkommen, sich der Zukunftsfrage Süd-Tirols zu stellen. Auf Dauer lässt sich die Mehrheit der Bevölkerung nämlich nicht auf den St. Nimmerleinstag vertrösten, wenn in der ganzen Welt das Selbstbestimmungsrecht immer wieder zur Anwendung kommt, und Völker dadurch zu Freiheit und Frieden gelangen.

Die Tatsache, dass Italien Süd-Tirol bis heute die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes verwehrt, ist Beweis dafür, dass Süd-Tirol in der wesentlichsten aller Fragen nicht frei ist.
Der einzige Grund, warum man das Selbstbestimmungsrecht so fürchtet und mit allen Mitteln zu diskreditieren versucht, ist nämlich der, dass man ganz genau weiß, dass sich bei einer Abstimmung die Mehrheit der Süd-Tiroler gegen Italien entscheiden würde.

ARBEITSGRUPPE FÜR SELBSTBESTIMMUNG

L.-Abg. Sven Knoll, Sprecher – Sepp Mitterhofer, Obmann – Sepp Mayr, Schriftführer – Roland Lang, Kassier – Paul Bacher – Oswald Ellecosta – Ing. Josef Felder – L.-Abg. Dr. Eva Klotz – Dr. Egon Kühebacher –        L.-Abg. Pius Leitner -Peter Ploner – Rudl Pichler – Hermann Unterkircher – Luis Vonmetz – Dr. Luis Zingerle

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Heute (6. Juni) 20.20 Uhr – Diskussionssendung "Am Runden Tisch" im Sender Bozen über die Feuernacht
SÜD-TIROLER FREIHEIT gratuliert Eva Klotz zum 60. Geburtstag

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