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Bundespräsident Fischer zur doppelten Staatsbürgerschaft: Schutzmachtfunktion nicht anachronistisch

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Der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, bewertet die Aussagen des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer zur Schutzmachtfunktion und zur doppelten Staatsbürgerschaft als positiv und zeigt sich erfreut darüber, dass es durch die Initiativen der SÜD-TIROLER FREIHEIT gelungen ist, nun selbst schon die höchsten Stellen der österreichischen Bundespolitik mit diesen wichtigen Themen zu beschäftigen. Fischers Feststellung, dass die Schutzmachtfunktion nicht anachronistisch sei und auch nicht als Affront gegen Italien verstanden werden darf, unterstützt die Forderung nach einer doppelten Staatsbürgerschaft für die Süd-Tiroler, da diese der beste Schutz überhaupt wäre.

Hätten die Süd-Tiroler die österreichischen Staatsbürgerschaft, könnte sich Österreich auch international wesentlich besser für die Süd-Tiroler einsetzen, da es sich dann um eigene Staatsbürger handeln würde. Da Italien selbst seinen im Ausland lebenden Minderheiten eine doppelte Staatsbürgerschaft gewährt, wäre diese -ganz im Sinne Fischers- auch nicht gegen Italien gerichtet, sondern für die Süd-Tiroler.

Niemand erwartet von Österreich, dass die doppelte Staatsbürgerschaft einfach von heute auf morgen an die Süd-Tiroler vergeben wird. Es ist selbstredend, dass die bestehenden Gesetze überprüft, bzw. sofern notwendig, abgeändert werden müssen. Dies beansprucht einer gründlichen Vorbereitung und somit Zeit.

Wichtig ist jedoch, dass sich die österreichische Bundespolitik damit beschäftigt und Süd-Tirol signalisiert, dass man dieses Anliegen mit Nachdruck verfolgt.

L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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