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Durnwalders Antwort zum Alpini- Treffen: Wiederkandidatur?

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Den Offenbarungseid, ob er nochmals kandidieren wird, wird LH Durnwalder spätestens beim Alpini- Treffen im Frühjahr leisten müssen, ist Leitungsmitglied Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT überzeugt. Wenn er wieder antreten will, muss er sich die Vorzugsstimmen der Italiener sichern und dem Aufmarsch beiwohnen. Ansonsten könnte er sofort höflich absagen, sich in der Kritik der italienischen Medien und Politiker sonnen, und den am Ende doch guten Tiroler spielen. Spätestens im Mai 2012 wird der Landeshauptmann Farbe bekennen müssen.

Die Antwort auf die Frage des Abg. Urzì, ob er am Alpini- Aufmarsch teilnehmen werde, war ein für Durnwalder eigenartiges Jein. Denn der Siebzigjährige weiß genau, dass er, sollte er noch einmal kandidieren, auf die Stimmen der Italiener in Südtirol angewiesen ist, um seine 110.000 Vorzugsstimmen zu halten. Und nach den italienischen Protesten wegen seiner Absage an den 150 Jahrfeiern, die in der Aussage des Staatspräsidenten Napolitano gipfelten, dass Durnwalder vergesse, „dass auch die deutschsprachigen Südtiroler Italiener sind und dass sich die große Mehrheit der deutschsprachigen Südtiroler auch so fühlt“, weiß er, dass er bei einer Absage bei den Italienern unten durch sein, und in der italienischen Öffentlichkeit in Stücke zerrissen würde.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Durnwalder entscheiden wird. Tatsache ist, wer auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen will, verdirbt sich´s mit beiden – mit dem Brautpaar und mit den Gästen. Und die Mehrheit der Südtiroler fordert sowieso schon lange die Scheidung von Italien!

Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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