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ETA-Kämpfer legen Waffen nieder: In Europa Selbstbestimmung friedlich einfordern

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Auch die Freiheitskämpfer der baskischen Unabhängigkeitsbewegung  ETA  haben erkannt, dass die Einforderung des Selbstbestimmungsrechtes nunmehr in Europa auf friedlichem, demokratischen Weg erfolgen muss, stellt der Südtiroler Heimatbund fest. Der neue Kampf  der baskischen Patrioten wird nun wie jener der Tiroler legal und offen darauf abzielen, im Volk den Willen und den Mut zur Freiheit zu wecken. Der Südtiroler Heimatbund fordert den König von Spanien und die spanische Regierung auf, mit einer Generalamnestie einen Schlussstrich unter Bomben, Folterungen, willkürliche Justiz und Gefängnisstrafen zu ziehen!

Der Freiheitskampf der Basken für einen unabhängigen Staat ist nicht zu
Ende. Nur der Schauplatz muss und wird sich verändern. Bomben und Terror
müssen mit Geisteskraft, Überzeugungsarbeit und aktiven politischen
Einsatz ausgetauscht werden.

Die Forderung nach Selbstbestimmung ist nicht Utopie, es sei denn, man
stellt die Menschenrechtspakte, als größte Errungenschaft des Homo 
Sapiens auf seinem Weg zur Freiheit, von vorneherein in Frage!

Der Südtiroler Heimatbund verneigt sich in Trauer vor den vielen Toten
des baskischen Freiheitskampfes, die jene zu verantworten haben, die dem
baskischen Volk die Freiheit bis auf den heutigen Tag verwehren!

Roland Lang

Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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