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Keine Südtiroler Unterstützung für Alpiniaufmarsch

Der Alpiniaufmarsch Mitte Mai 2012 ist keine Tourismusattraktion bzw. Werbung, stellen Leitungsmitglied Roland Lang sowie die beiden Bezirkssprecher Myriam Atz/ Tammerle (Burggrafenamt) und Lorenz Puff (Bozen-Stadt Land) von der SÜD-TIROLER FREIHEIT in einer Aussendung fest.  Die einheimischen Firmen, Fremdenverkehrsorganisationen und Vereine sollten deshalb davon absehen, diesen Umzug, der eindeutig nationalistische Ziele hat, auf irgendeine Weise zu unterstützen.

Drei Tage lang werden etwa 400.000 Alpini und viele italienischen Fahnen in Bozen herumschwirren- danach aber wird in Bozen auch wieder deutsch und ladinisch gesprochen werden! Und viele Touristen werden leider, da im Mai 2012 ausgesperrt, nicht mehr nach Südtirol kommen.

Auch wenn italienische Politiker laufend erklären, dass der Alpiniaufmarsch gegen niemanden gerichtet ist, kann er durchaus mit dem faschistischen Aufmarsch von Casa-Pound verglichen werden. Denn wieder werden mit Bussen und Zügen aus Norditalien Männer hergekarrt, um mit Trikolore und Spruchbändern zu beweisen, dass Südtirol nur die italienische Provinz „Alto Adige„ ist. Den Aufmarsch damit zu rechtfertigen, dass diese Leute in Südtirol ihren Militärdienst absolviert haben, würde genauso einen Militäraufmarsch in Libyen rechtfertigen, wo italienische Soldaten auch einen mörderischen Militärdienst absolviert haben.

Leider hat bereits eine einheimische Getränkefirma, die sonst mit „ …. unserer Heimat“ Werbung macht, sich der Alpinivereinigung ANA angebiedert und tritt als deren Sponsor auf. Es bleibt zu hoffen, dass wenigstens auf den Dosen, die für das Alpinitreffen abgefüllt werden, die Zweisprachigkeit und „Südtirol“ Platz  finden. Denn am Tag danach werden auch Schützen, Heimatpfleger u. a. darüber nachdenken, wo sie Getränke bestellen!

Es bleibt abzuwarten, wie die jahrelang treuen Gäste Südtirols auf den Alpinispektakel reagieren werden. Da bereits jetzt vom Unterland herauf  um den 13. Mai 2012 alle Zimmer belegt sind, werden viele Touristen in dieser Zeit anderswo buchen! Und damit Südtirol den Rücken kehren!

Der Alpiniaufmarsch in Bozen ist beschlossene Sache! Trotzdem sollten wir soviel Tiroler Anstand haben, uns zumindest nicht den italienischen Soldaten um den Hals zu werfen. Denn sie sind und bleiben die Besatzungsmacht im südlichen Tirol!

Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

Myriam Atz/ Tammerle
Bezirkssprecherin Meran/ Burggrafenamt

Lorenz Puff
Bezirkssprecher Bozen/ Stadt Land  

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