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Skiprojekt Sexten: Landesregierung ebnet Naturfrevel den Weg

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Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT wirft der Landesregierung vor, durch die Unterstützung der unseligen Skiprojekte in Sexten einem Naturfrevel den Weg zu ebnen. Ohne die nötige UVP- Prüfung abzuwarten, hat sie das Variante- Projekt der Sextner Dolomiten- AG genehmigt.
Dazu haben Eva Klotz und Sven Knoll am 15. 2. 2012 folgende Anfrage eingebracht:

An den Präsidenten
des Südtiroler Landtags

Fragestunde März 2012

Entscheidung der Südtiroler Landesregierung über die geplanten Skianlagen in einer intakten Natur- und Kulturlandschaft


Der Beschluss, mit dem die Landesregierung- anders als die FachexpertInnen des UVP-Beirates – festgestellt hatten, dass der Skigebietszusammenschluss Helm-Rotwand umweltverträglich sei, ist vom Tisch. Am 13. 1. hat sie ihre Beschlüsse zurückgezogen und das Variante-Projekt der Sextner Dolomiten AG genehmigt, ohne die UVP-Prüfung abzuwarten. Die naturräumlichen Gegebenheiten sind aber unverändert: labiles Gebiet, hochwertige Lebensräume, unberührte Geländekammern.

Warum diese Aktion? Befürchtet man, das Verwaltungsgericht könnte sich den externen Sachverständigen anschließen und das missachtete Gutachten des UVP-Beirates bestätigen?
Warum entzieht die Landesregierung ihre Entscheidungen einer unabhängigen Prüfung durch ein Gericht?
Bereitet die Landesregierung den Boden für den Projektanten, damit dieser mit einem geringfügig geänderten Projekt einen neuen Anlauf wagen kann? Was ist mit der Rechtssicherheit? Wieso die Umgehung von Naturschutzrechten ?
 
Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
Lt. Abg. Sven Knoll

15. 2. 2012

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