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Windpark am Sattelberg: Süd-Tiroler Landesregierung soll das Projekt überdenken

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Als klares Signal an die Süd-Tiroler Landesregierung, den geplanten Windpark am Sattelberg nicht gegen den Wunsch der dort lebenden Bevölkerung durchzudrücken, bewertet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, den Rekurs der Gemeinde Gries am Brenner, sowie die negative Haltung der Nord-Tiroler Landesregierung zu diesem Projekt. Die fachlichen Gutachten zum Windpark am Sattelberg sind allesamt negativ ausgefallen, es gibt somit keine Rechtfertigung mehr für dieses Projekt.

Der 2. Gesetzgebungsausschuss des Süd-Tiroler Landtags hat sich im vergangenen Herbst eine der größten Windkraftanlagen Deutschlands in Dardesheim angesehen, sowie die Firma ENERCON besichtigt, welche Windkraftanlagen produziert. Dabei wurde von den dortigen Fachexperten deutlich zum Ausdruck gebracht, dass das Projekt Sattelberg in dieser Form nicht zu realisieren ist.

Tirol ist ein Wasserkraftland. Viele Wasserkraftanlagen sind jedoch 60 bis 80 Jahre alt und die Technik total veraltet. Würden diese Anlagen auf den neuesten Stand der Technik gebracht, könnte damit ein Vielfaches dessen an Strom produziert werden, als durch den geplanten Windpark am Sattelberg.

Die Süd-Tiroler Landesregierung ist daher aufgefordert, das Projekt des Windparks am Sattelberg nochmals zu überdenken und den Genehmigungsbeschluss bis zum Ausgang des Rekurses auszusetzen.

Der Gemeinde Gries am Brenner und der Bevölkerung im gesamten Wipptal sei jedenfalls versichert, dass die SÜD-TIROLER FREIHEIT im Landtag mit ganzer Kraft dafür kämpfen wird, dass der Windpark am Sattelberg nicht gegen den Willen der Bevölkerung errichtet wird. Notfalls auch durch die Abhaltung einer Volksbefragung. Der Beschlussantrag dafür wurde von der SÜD-TIROLER FREIHEIT im Landtag bereits eingereicht.

L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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