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Freiheitsmarsch und Politik

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Was nun Herr Parteiobmann Theiner? Trotz Ihrer Protesthaltung ist dieser Marsch mit Schützen, Nichtschützen und zahlreichen SVPlern gut gelungen. Ich war von vornherein nicht überrascht, dass der angekündigte Freiheitsmarsch von den Medien zum Teil ignoriert, der Rest negativ dargestellt wurde. Sie sagen, mit Marschieren löst man keine Probleme, ich sage Ihnen, die Schützen haben mit diesem Marsch ein Zeichen gesetzt, um die verschlafenen Politiker wachzurütteln.

Die vom Quästor genehmigte Kundgebung als provokant abzutun, kann auch für einen erfahrenen Politiker, spätestens bei der nächsten Landtagswahl, ein Eigentor werden.

Schleierhaft sind vielmehr die Veranstaltungen in den Dörfern mit populistischen Reden über Vollautonomie, dynamische Autonomie, gekaufte Autonomie, das ganze Land in deiner Hand usw. Kein Wunder, dass bei so viel Verwirrung kaum 20 Personen an solchen Parteiversammlungen teilnehmen.

Was mich aber erstaunt, ist die Sorglosigkeit, mit der die Politiker alles schönreden trotz aller Probleme, die uns Italien verursacht. Warum wohl?
So sieg holt is!

Alois Pixner, Kastelbell
Obmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes

Unseriöser Journalismus
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