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Alpini: Zwei Mal Libyen

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Die Neue Südtiroler Tageszeitung zitiert in der Ausgabe vom 8. Mai den Brixner Vizebürgermeister Gianlorenzo Pedron mit den Worten „Die Veranstaltungen (anlässlich des Alpinitreffens) werden auch von der deutschsprachigen Bevölkerung gut angenommen. Und wir konnten feststellen, dass die Alpini in Brixen auch beliebt sind“. Der Vizebürgermeister kann es nicht lassen, mit beleidigenden Unwahrheiten um sich zu werfen.

Nur weil es einzelne deutschsprachige Brixner (leider auch
SVP-Bürgermeister Pürgstaller) gibt, die in den Alpini „liebe Gäste“
sehen, ist noch lange nicht gesagt, dass diese
militaristisch-nationalistische Orgie von den Brixnern „gut angenommen“
wird. Im Gegenteil: Viele Brixner sind erbost, weil die Brixner Fahne,
ohne Genehmigung der Gemeindeverwaltung, laut Programm die Kriegsfahne
des 6. Alpiniregimentes begleiten soll, unter der in Libyen schreckliche
Verbrechen an der Zivilbevölkerung begangen wurden.

Wie kann man den
feigen Mordanschlag gegen die Libyen-Flüchtlinge in Vintl verurteilen,
während man gleichzeitig die Ermordung von Zehntausenden Libyern feiert?

Hartmuth Staffler
Gemeinderat der Süd-Tuiroler Freiheit, Brixen

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