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Südtirol sollte zugreifen!

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Nun plant also der derzeitige Konkursverwalter Italiens, Mario Monti, die Verscherbelung des staatlichen Tafelsilbers. Dies ist sicher besorgniserregend für Italien und ein weiteres Zeichen für den bevorstehenden Kollaps, bedeutet aber für unserer Heimat Süd-Tirol eine große Chance: vorausgesetzt, der Preis stimmt, könnte unser Land einen weiteren Schritt hin zur Unabhängigkeit vom römischen Fass ohne Boden tun und die staatlichen Immobilen in Süd-Tirol erwerben. Dies wäre eine Investition in unsere Zukunft.

Wobei natürlich dann das Erworbene auch in Sicherheit gebracht werden müsste: jeder Jurist kennt die Gefahren der Insolvenzanfechtung, d.h. dass im Krisenfall getätigte Kaufverträge bei einer Insolvenz angefochten und ggf. aufgehoben werden könnten, zum Nachteil des Käufers.

Daher kann eine vorausschauende Politik nur lauten: kaufen, was angeboten wird und dann diesen implodierenden Staat Italien so schnell als möglich Lebewohl sagen. Wenn das (fremde) Schiff sinkt, sollten die Leinen des eigenen Bootes so schnell als möglich gekappt werden.

Lorenz Puff
Bezirkssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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