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Toponomastik: Italiener nicht für blöd verkaufen

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BMW–Motorrad Treffen in Garmisch Partenkirchen. Motorradfahrer aus aller Herren Länder, Frankreich, Spanien, Russland, Finnland, Schweden, Österreich, Italien usw. usw. Ich spreche mit Italienern aus Bari, die sich zu uns an den Tisch setzten, wie Sie nach Garmisch gefunden haben, da ab Reschenpass-Nauders nur einsprachig deutsch beschildert ist. Die Antwort: Wir sind Italiener, das heißt noch lange nicht, dass wir blöd sind.

Ich erklärte, dass ich Süd-Tiroler bin, und in Süd-Tirol alles
zweisprachig beschildert sein muss, weil die Italiener sich sonst
verfahren, beziehungsweise verlaufen. Schwachsinn sagten die Biker aus
Bari, wir kommen auch mit einsprachigen deutschen Schildern zurecht. Ich
musste feststellen, dass tatsächlich alle Italiener in Garmisch
gegessen und getrunken haben, obwohl nur deutsche Speisekarten vorhanden
waren. Was im Südlichen Tirol unmöglich ist, war in Garmisch eine
Selbstverständlichkeit. Mit der Toponomastik verkaufen wir die Italiener
in Süd-Tirol für blöd!

Gerhard Pali, Prad

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