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Kein Gesetzesbruch für Alex Schwazer!

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Laut Pressemitteilungen will die Gemeinde Ratschings für ihren Gemeindebürger Alex Schwazer gegen alle Rechtsgrundsätze eine eigene Erweiterungszone ausweisen, damit er sich ein Wohnhaus bauen kann. Als Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit für das Eisack- und Wipptal protestiere ich entschieden gegen dieses Vorhaben. Selbst wenn sich Schwazer irgendwelche Verdienste für die Gemeinde Ratschings erworben hätte, wäre dieses illegale Vorgehen niemals zu rechtfertigen.

Tatsächlich hat aber Alex Schwazer weder für seine Gemeinde noch für das
Land Südtirol jemals das Geringste geleistet. Da er seine sportlichen
Erfolge ausschließlich und ausdrücklich nur für den Staat Italien
erzielt, wäre es wenn schon Aufgabe dieses Staates, sich dem Sportler
Alex Schwazer gegenüber erkenntlich zu zeigen, nicht aber der Südtiroler
Gemeinde Ratschings. Im Gegenteil: Das Verhalten des Herrn Schwazer ist
als absolut untirolerisch in höchstem Maße zu verurteilen.

Respekt verdienen hingegen die 14 nordirischen Sportler, die eine
Einberufung in die englische Olympiamannschaft abgelehnt haben, weil
ihnen Ehrenhaftigkeit wichtiger ist als Geld und zweifelhafter Ruhm.
Respekt auch für die beiden walisischen Sportler Ryan Giggs und Craig
Bellamy und für drei schottischen Sportlerinnen der englischen
Frauen-Fußballmannschaft, die beim Eröffnungsspiel zur englischen
Nationalhymne geschwiegen haben, weil es nicht ihre Hymne ist, wie die
Sportlerin Kim Little erklärte.


Solche Sportler sind Vorbilder und
sollten auch in Südtirol geehrt werden, nicht rückgratlose Sportler wie
Alex Schwazer, die ihre Identität meistbietend verkaufen.

Hartmuth Staffler

Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit

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