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Parlamentswahlen/CasaPound: Klare Absage an Faschisten des dritten Jahrtausend

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Auch wenn noch die verschiedenen Auszählungen der Parlamentswahlen laufen, nimmt der Südtiroler Heimatbund mit großer Genugtuung zur Kenntnis, dass die Faschisten des dritten Jahrtausend (Fascisti del terzo Millenio“) in unserer Region nur knapp 1.000  Stimmen erhalten haben.

Diese politische Gruppierung, die sich offen zum Faschismus bekennt und
in Bozen für die Beibehaltung der faschistischen Relikte demonstriert
hat, ist damit hoffentlich am Ende.

Nur 100 Sympathisanten waren
bei der Wahlversammlung in Bozen zugegen, als der Anführer von
CasaPound, Simone di Stefano einen starken Zentralstaat und einen
Einwanderungsstopp forderte. Die geringe Teilnehmerzahl zeigte bereits,
dass auch die italienischsprachige Bevölkerung in Südtirol mit dem
Faschismus nichts mehr am Hut hat.

Italien ist durch den Ausgang
dieser Wahlen noch unregierbarer geworden, als es bisher bereits war. Es
gibt nicht nur zwei beinahe gleich starke politische Blöcke, sondern
als dritte Kraft noch die Grillini, deren einziges Programm der Protest
gegen alles ist.

Italien ist nach dieser Wahl für die Südtiroler
sicher nicht attraktiver geworden. Zur weiteren Verschuldung werden eine
weitere Steigerung der Arbeitslosigkeit und noch mehr Steuern kommen.
In Rom werden die Streitereien und das Parteien Hickhack Vorrang vor
Reformen und der Modernisierung des Staates haben.

Ob sich alle
Südtiroler, die sich mit der italienischen Souveränität in Südtirol
abgefunden haben, in Europa als Bürger dieses Staates bemitleidet werden
wollen, bleibt abzuwarten!

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

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