Müssen die Süd-Tiroler ihr Geld vor Italien in Sicherheit bringen? Mit dieser Frage reagiert der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, auf die Zwangsabbuchung privater Konten in Zypern, die angesichts der Schuldenkrise auch in Italien jederzeit möglich ist. Eine Kontokorrent-Steuer ist in Italien nicht neu und wurde erst letztes Jahr unter der Regierung Monti wieder ins Auge gefasst, um den Staat zu sanieren. Derartige Maßnahmen sind jedoch nichts weiter als modernes Raubrittertum und somit Diebstahl am Bürger, da das Privatvermögen bereits versteuert wurde.
Praktisch über Nacht -ohne, dass die Bürger darüber vorab informiert wurden- wurde den Kontoinhabern in Zypern bis zu knapp 10% ihres Privatvermögens einfach blockiert, um es dann abzubuchen. Dieses Diktat der EU zur Sanierung Zyperns, trifft besonders die kleinen Sparer, die sich oft vom Munde eine Rücklage für’s Alter abgespart haben und zerstört unwiederbringlich das Vertrauen der Bürger in die EU.
International wird diese Maßnahme als Dambruch der EU bezeichnet, die unabsehbare Folgen haben wird, da jedes zukünftige Rettungspaket an solche Bedingungen geknüpft werden kann. Eine Bankenflucht in den Krisenstaaten wird daher schon jetzt prognostiziert.
Angesichts des Polit-Chaos in Rom und der ausufernden italienischen Schuldenkrise, muss der Bevölkerung in Süd-Tirol deutlich gemacht werden, dass eine solche Zwangsabbuchung des Privatvermögens auch in Italien jederzeit Realität werden könne. Es gilt daher bereits jetzt in aller Seriosität abzuwägen, welche politischen Maßnahmen ergriffen werden können, um das Vermögen der Süd-Tiroler vor Italien in Sicherheit zu bringen.
L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT