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Abzocke durch die italienische Post – Profit aus fehlenden Briefmarken

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Als reine Abzocke durch die Poste Italiane bezeichnet Heimatbundobmann Roland Lang die Vorgangsweise der Post, keine 70 Cent Briefmarken vorrätig zu haben, dafür Wertstempel anzubieten und dann auch noch für diese Notlösung 5 Cent pro Brief Aufpreis zu verlangen. Bestätigt wird dieser Vorgang auch noch mit einem einsprachig italienischen Dokument.

Da das Postamt in Bozen weder einzelne 70 Cent Briefmarken noch kleinere Werte zum Zusammenstellen in größeren Mengen zur Verfügung hatte, bot sich als Ersatz nur die Frankierung mit Wertstempeln an. Verbunden mit einem Aufpreis von 5 Cent pro Brief. Als Postamt in der Landeshauptstadt zum einen keine größere Menge (400?!) Briefmarken zu 70 Cent, die am meisten, da für einfache  Briefe gebraucht, zu haben und dann für einen Ersatz auch noch einen Aufpreis zu verlangen,  kann nur als Abzocke bezeichnet werden. So kostet ein Rundschreiben des SHB statt 273,70 Euro mit dem Aufpreis satte 19,55 Euro mehr, weil das Postamt keine 70 Cent Briefmarken hatte.

Damit beweist die italienische Post wieder einmal, dass sie nicht imstande ist, ihrer postalischen Aufgabe nachzukommen und nach einer Erhöhung der Posttarife zumindest auch die dazu erforderlichen Briefmarken bereitzustellen und dass die Zweisprachigkeitspflicht  bei Poste Italiane toter Buchstabe geblieben ist. Zum Schaden der Südtiroler deutscher Muttersprache, die im eigenen Land damit wieder einmal als Bürger zweiter Klasse vorgeführt werden.

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

Fragen und Antworten in der Fragestunde April 2013
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