Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT hat diese Woche die Gespräche mit den Vorsitzenden der Süd-Tiroler Landesorganisationen fortgeführt. Beim Treffen mit dem Präsidenten des LVH, Gert Lanz, hat die SÜD-TIROLER FREIHEIT das Selbstbestimmungs-Referendum im Herbst vorgestellt sowie die aktuelle Unterschriften-Aktion im Detail erklärt. Die laufenden persönlichen Gespräche mit den Führungsspitzen der Verbände ist ein Teil der Informationskampagne der SÜD-TIROLER FREIHEIT zum Freiheitsjahr 2013. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT hat letzthin ihre Aufklärungsarbeit über die Zukunftsfrage Süd-Tirols intensiviert.
Im Gespräch mit LVH-Präsident Gert Lanz erklärte Dr. Eva Klotz, dass ein großes Netz von Organisationen in ganz Europa in den kommenden Monaten mehr als eine Million Unterschriften sammelt, die dann den Europaparlamentariern übergeben werden, damit diese dahingehend tätig werden, dass das Selbstbestimmungsrecht im EU-Recht verankert wird, so wie dies auch von den Vereinten Nationen bereits getan wurde.
Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll zeigte anhand einer Reihe von Beispielen auf, dass die Autonomie Süd-Tirols langfristig keine Garantie mehr für den Fortbestand der Tiroler Volksgruppe südlich des Brenners darstellt. Gerade deshalb muss nun der nächste Schritt in Richtung Selbstbestimmung gemacht werden. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT will im Herbst allen 380.000 wahlberechtigten Süd-Tirolern die Möglichkeit geben, dass diese erstmals über die Anwendung des Selbstbestimmungsrechtes abstimmen können. Die Süd-Tiroler könnten somit entscheiden, ob sie eine Zukunft mit oder ohne Italien anstreben wollen. Knoll verwies im Gespräch auf die anstehende Selbstbestimmungs-Abstimmung in Schottland. Dadurch entsteht ein Präzedenzfall in Europa, der auch Süd-Tirol den Weg in die Freiheit weist. Wenn Länder wie Schottland erfolgreich die Selbstbestimmung ausüben, gibt es keinen Grund für Süd-Tirol darauf zu verzichten und mit Italien unterzugehen, so Knoll.
Das Hauptausschussmitglied Lorenz Puff schilderte eine Reihe von bürokratischen und wirtschaftlichen Problemen, mit denen die Handwerker und Unternehmer in Süd-Tirol zu kämpfen haben. Vor allem die ständige Rechtsunsicherheit und hohe Steuerbelastung zwingen immer mehr Betriebe ihren Sitz ins das Bundesland Tirol zu verlegen. Süd-Tirol könnte all diese Probleme ohne
Italien viel schneller und einfacher lösen, so Puff. Gerade deshalb müsse Süd-Tirol einen Weg ohne Italien einschlagen.
Am Treffen mit LVH-Präsident Gert Lanz nahmen die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Eva Klotz und Sven Knoll sowie die Hauptausschussmitglieder Lorenz Puff und Werner Thaler, teil. Vor allem in Bezug auf die Themen, welches das Handwerk betreffen, wünschte sich der Verbandspräsident eine verstärkte Zusammenarbeit mit den politischen Vertretungen im Landtag.
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Freies Bündnis für Tirol