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Go to Austria!

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Go to Austria!

„Zieht uns Italien in den Abgrund?“ Diese Frage stellte Maybrit Illner am 07.03.2013 im ZDF besorgt einigen prominenten Gästen. Da sich bis heute die Lage nicht verbessert hat, beschäftigt sich auch der „Focus“ vom 07.10.2013 mit diesem Thema. Auf den Seiten 68 bis 72 wird der Frage nachgegangen „Infiziert Italien den Euro?“ Es werden erdrückende Beispiele genannt über die lähmende Bürokratie, die Megaschulden und die Unfähigkeit der Politiker zu Reformen.

Ein neu gegründetes Unternehmen muss auf den Stromanschluss in Deutschland im Schnitt 17 Tage warten, in Italien 155. IKEA musste 7 Jahre Bürokratie durchlaufen, bis es in Rom ein Einrichtungshaus eröffnen durfte. Die Steuerlast ist enorm (bis zu 57%). Noch schlimmer ist, dass Steuern im Nachhinein erhoben werden können. Das macht jede seriöse Planung zur Farce. Immer mehr Betriebe gehen nach Österreich.

Die Austrian Business Agency in Wien schrieb mir, dass vom Jänner bis Juli 2012 263 italienische Unternehmen angefragt haben, 2013 im gleichen Zeitraum bereits 480.

„Die Entscheidungskriterien pro Österreich sind die politisch/wirtschaftliche Stabilität und Berechenbarkeit als Unternehmensstandort und die schlanke Bürokratie.“

Wolfgang Schimank
Berlin, den 10.10.2013

www.panorama-online.com/artikel/Steuern_Italien_Entgegen-Steuern.html

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