Vor genau 95 Jahren, am 11. November 1918, erreichten italienische Truppen den Brenner und vollzogen damit die Teilung Tirols. Gegen den Willen der Bevölkerung wurde Süd-Tirol von einem Staat besetzt, mit dem es politisch, geschichtlich und kulturell nichts zu tun hat. Nach 95 Jahren italienischer Besatzung in Süd-Tirol ist es daher an der Zeit, ein Resümee zu ziehen und über die weitere Zukunft des Landes nachzudenken, denn das Experiment Italien in Süd-Tirol ist kläglich gescheitert.
Die Zugehörigkeit Süd-Tirols zu Italien hat von Beginn an nur Probleme bereitet und wird zu einer immer größeren Belastung. Während früher hauptsächlich die politischen Schwierigkeiten im Mittelpunkt standen, sind es nun auch die wirtschaftlichen Aspekte, die klar aufzeigen, dass es Süd-Tirol in jedweder Hinsicht besser ohne Italien gehen würde.
Italien bringt Süd-Tirol keinen Mehrwert, sondern hemmt die positive Entwicklung des Landes. Arbeitslosigkeit, Verschuldung, Betriebsabwanderungen, Steuerbelastung, Bürokratie, Misswirtschaft und Kaufkraftverlust sind die spürbaren Folgen.
Die Zeit ist daher auch für Süd-Tirol gekommen, endlich nach vorne zu schauen und die Engstirnigkeit von ein paar ewiggestrigen Politikern zu überwinden, die glauben, an den Grenzen des 1. Weltkrieges festhalten zu müssen. Die Zukunft Europas liegt im Überwinden von Grenzen. In diesem Sinne gilt es auch die Tiroler Unrechtsgrenze am Brenner zu beseitigen.
L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT



