Die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, spricht in Zusammenhang mit dem weiteren Entgegenkommen der SVP an den PD in Sachen Schule von der Aushebelung des muttersprachlichen Prinzips. Die Ausweitung des Sach- Fach- Unterrichts hat in der italienischen Schule nicht zu Verbesserung der Deutschkenntnisse geführt. Mit Verbesserung der Methodik des Fremdsprachunterrichts und mit Fortbildung des Lehrpersonals kann mehr erreicht werden, und es kostet nicht so viel!
Eva Klotz spricht im Falle des CLIL von einer Mode, von denen man gerade im Bildungswesen schon allzu viele übernommen habe. So wie sich andere Moden als aufgebauschte Erwartungen erwiesen haben und verpufft sind, wird sich auch das CLIL als Übertreibung erweisen!
Eva Klotz warnt die SVP, für fragwürdige kurzsichtige Parteilogik das Fundament des Weiterbestandes der deutschen Sprache in Südtirol, nämlich das muttersprachliche Prinzip der Schule, aufzuweichen! Diejenigen Kinder, welche zu Hause die in der Schule nicht mehr in der Muttersprache erlernten Fachausdrücke vermittelt bekommen, verlieren die Sicherheit in der Muttersprache und werden daher mehr und mehr auch im Alltag die andere Sprache verwenden. Man schaue ins Elsass und nach Aosta! Daher sollten besonders die Arbeitnehmer- Vertreterinnen wachsam sein!
Lt. Abg. Dr. Eva Klotz



