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Veneto: Selbstbestimmung ausschließlich legal einfordern!

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Mit Unverständnis, so Obmann Roland Lang,  verfolgt der Südtiroler Heimatbund die Vorgänge rund um die Online-Abstimmung und die danach erfolgten zahlreichen Hausdurchsuchungen und Verhaftungen im Veneto. Der italienische Staat hat mit der Ratifizierung der Menschenrechtspakte im Jahre 1977 die Einforderung der Selbstbestimmung als völlig legal erklärt und damit darf sie offen und frei eingefordert werden. Es kann dem Selbstbestimmungsrecht kein größerer Schaden zugefügt werden, als es zu kriminalisieren, und damit dem Staat die Handhabe zu liefern, es zu unterdrücken.

Es ist politische Dummheit, wenn im Veneto im Zeitalter der Nuklearwaffen mit selbstgebastelten „Panzern“  und Anschlägen in einem geeinten Europa die Freiheit des Veneto eingefordert werden sollte. Solche „Idealisten“  schaden damit nicht nur sich selbst und ihren Familien, sondern auch  dem hohen Ziel der Freiheit, das sie zu verteidigen glauben. Außerdem bieten sie damit der Staatsmacht den willkommenen Grund, gegen sie mit Hausdurchsuchungen, Verhaftungen und Kerker vorzugehen.

DIE ZEIT PRÄGT DIE WAFFEN!

So, wie die Zeit der Sensen und Stutzen vorbei ist, sind, seit Italien die Menschenrechte und damit das Recht eines jeden Volkes auf Selbstbestimmung für legal erklärt hat, auch die Zeiten für jede Art von Aktionen im Untergrund  und der selbstgebastelten Kriegsgeräte endgültig vorbei. Die Waffen der heutigen Zeit sind die Menschenrechte und deren Anwendung.

Italien hat im Jahre 1977 mit dem Gesetz Nr. 881 die UNO- Menschenrechtspakte als inneritalienisches Recht anerkannt. Es legal mit dem Volk einzufordern muss das Ziel sein!

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

Diesen Samstag: 40 Jahre Heimatbund – Bundesversammlung des Südtiroler Heimatbundes
LVH: Ihr wollt Italien? Also zahlt!

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