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SÜD-TIROLER FREIHEIT besucht das jüdische Museum Meran

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SÜD-TIROLER FREIHEIT besucht das jüdische Museum Meran

Eine neunköpfige Delegation der SÜD-TIROLER FREIHEIT hat am Mittwoch, 28. Mai das jüdische Museum in Meran besichtigt. Da die SÜD-TIROLER FREIHEIT sich aus Prinzip für Minderheitenrechte und gegen Diskriminierungen auf Grund von Sprache, Kultur, Religion oder anderen Kriterien ausspricht, war es naheliegend, sich mit dem Schicksal der jüdischen Mitbürger in Südtirol näher zu befassen.

Im Rahmen einer längeren Führung konnten die Mitglieder der SÜD-TIROLER FREIHEIT in der Synagoge in der Schillerstraße viel über die jüdische Religion und die auf so tragische Weise geschrumpfte jüdische Kultusgemeinde in Südtirol erfahren. Im Museum im Untergeschoss wurden besonders die dort dokumentierten Leistungen jüdischer Mitbürger für die Wirtschaft und das Wohltätigkeitswesen in Südtirol bewundert. Tief beeindruckt war die Gruppe von den Zeugnissen des Holocaust, der auch die jüdische Gemeinschaft Südtirols mit aller Härte getroffen hat.

Der Besuch im jüdischen Museum in Meran reiht sich ein in die Bemühungen der SÜD-TIROLER FREIHEIT um ein unverfälschtes Geschichtsbild. Hingewiesen sei auch auf das Buch „Krummstab und Krummnase“, in dem Hauptausschussmitglied Hartmuth Staffler den christlich-sozialen Antisemitismus Tirols am Beispiel der „Brixener Chronik“ analysiert hat, sowie auf Gemeinderatsinitiativen gegen den Antisemitismus von Hartmuth Staffler in Brixen und Reinhild Campidell in Meran.

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