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„Historischen Versäumnis“ der SVP

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Francesco Palermo sprach von einem „historischen Versäumnis“ der SVP bei der Autonomieabsicherung. Recht hat er! Der wirklich historische Fehler der SVP ist aber, die Unabhängigkeit Südtirols zu verhindern. Sie verhindert in einer zunehmend degoutanten Mischung aus Molieres misanthropischem Geizhals und Schillers intrigantem Sekretär Wurm.
Italien versinkt in der Rezession, hält aber die Autonomie unter Dauerbeschuß. Doch die SVPler machen auf peinlichen Zickenkrieg oder heulen über Rom wie Waschweiber.  Alternativen? Null! Denn zwischendurch erzählen sie uns immer neu das Märchen von den vielen  „Freunden“ Südtirols. Für die SVP gibt es nur „Freunde“: Renzi, Napolitano, Letta, Prodi, sogar Monti, ja für manche sogar Berlusconi. Bei solchen „Freunden“ braucht Südtirol wirklich keine Feinde mehr. Was täglich bewiesen wird.

Auf Wunsch der „Bozner Pfeffersäcke“ belügt die SVP die Bevölkerung: Die Selbstbestimmung ist aber nicht das Problem, sondern die Lösung des Problems. Das Problem ist diese träge SVP, die wie ein Kaninchen auf Rom starrt. Nur wenige Monate im Amt wirkt LH Kompatscher wie jemand, der noch schneller an mangelnder Schneid und Biederkeit altert als sein Vorgänger.

Gertraud Gstrein, Partschins

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