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SÜD-TIROLER FREIHEIT warnt: Digitalisierung darf nicht auf Kosten der Zweisprachigkeit gehen!

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Die Digitalisierung von Dokumenten und Behördengängen darf nicht auf Kosten der deutschen Sprache gehen, davor warnt die Landtagsfraktion der SÜD-TIROLER FREIHEIT. Immer mehr Dienste werden vom Staat digitalisiert und Bürgern wie Unternehmern vorgeschrieben. Viele dieser Dienste werden jedoch ausschließlich in italienischer Sprache angeboten. Die hart erkämpfte Pflicht zur Zweisprachigkeit endet nicht am Internet-Browser!

Ein Beispiel ist die sogenannte PEC-Adresse („Posta Elettronica Certificata“), welche für die Übermittlung von Dokumenten und elektronischen Briefen immer öfter vorgeschrieben wird. Diese staatliche E-Mail-Adresse ist nicht nur unübersichtlich aufgebaut und umständlich zu erlangen, sondern auch ausschließlich in italienischer Sprache gehalten. Aber auch Internetseiten staatlicher Institutionen in Süd-Tirol sind oft nur einsprachig verfügbar. Das Dekret zur Gleichstellung der Sprachen hierzulande ist seit über 25 Jahren in Kraft und immer noch muss um die Umsetzung bei „normalen“ Zetteln gerungen werden. Nun kommt mit der Digitalisierung ein weiteres Feld hinzu.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT wird ein waches Auge auf die Entwicklung werfen und fordert die Landesregierung dazu auf, selbiges zu tun! Erst bei der letzten Landtagssitzung wurde ein Beschlussantrag der Bewegung angenommen der vorsieht, dass in Zukunft der Landeshauptmann für die Einhaltung der Zweisprachigkeit in Süd-Tirol zuständig sein soll. Dazu zählt auch das Internet, so die SÜD-TIROLER FREIHEIT abschließend.

Für die Landtagsfraktion der SÜD-TIROLER FREIHEIT,
Stefan Zelger, Fraktionssekretär

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