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Vollautonomie

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Am 5. Juli 2014 hat LH Kompatscher Italiens Ministerpräsidenten Renzi auf Schloß Prösels geladen. Die SVP- Oberen haben sich und ihren Gast gefeiert. Die Rechnung haben die Bürger bezahlt. Das Ergebnis des heiteren Techtelmechtels unter „Freunden“? Das katastrophale Finanzabkommen vom Herbst 2014. 3,2 Milliarden Euro hat Kompatscher dem italienischen Staat geschenkt! Weitere Hunderte Millionen sollen jedes Jahr folgen. Eine Summe, die sich Ottonormalverbraucher nicht einmal vorstellen kann. Die Negativfolgen bekommt er aber zu spüren, jedes Mal, wenn es heißt:“Geht nicht, wir müssen sparen“.

Und nun will Kompatscher mit Renzi auch noch Skifahren? Mir schwant Übles. Ein Ergebnis steht schon fest: Die SVP hat kleinlaut ihre „Vollautonomie“ in die unterste Schublade geräumt. „Geht nicht“, hat Kompatscher jüngst gesagt. Natürlich vor italienischem Publikum, denn den Südtirolern kann man ja viel vorgaukeln.

Dabei hat die SVP doch so von der Vollautonomie geschwärmt: „Selbstbestimmung Nein! Vollautonomie Ja!“ Achammer war eine regelrechte Stimmungskanone darin. Und nun? Ist die Seifenblase zerplatzt. Übrig bleibt der einzige realistische Weg: der Weg in die Unabhängigkeit.

Gertraud Gstrein, Pfaffegand
Partschins

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