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Gemeinderatswahlen: Wie überparteilich sind die Verbände?!

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT hat im Vorfeld der anstehenden Gemeinderatswahlen alle Wirtschaftsverbände Süd-Tirols kontaktiert um in Erfahrung zu bringen, wie sie sich im Gemeinderatswahlkampf verhalten werden. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob auch Kandidaten außerhalb der SVP mit Unterstützung des jeweiligen Verbandes rechnen könnten. Obwohl HDS, LVH, HGV und der Bauernbund unisono betonten, dass man die Entscheidung an die Ortsgruppen delegiere und nicht parteigebunden sei, zeichnen erste Erfahrungen vor Ort ein differenzierteres Bild!

So wurde einem Kandidaten der SÜD-TIROLER FREIHEIT, seines Zeichens selbst Landwirt, im Burggrafenamt zu verstehen gegeben, dass es für die Bauernbund-Ortsgruppe nichts bringe die Opposition zu unterstützen und man lieber auf die Mehrheit setze. Die Unterstützung könne man erst dann aussprechen, wenn der Kandidat bereit sei, auf der SVP-Liste zu kandidieren. Wirkliche Überparteilichkeit sieht anders aus!

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT ruft alle Wirtschaftsverbände und deren Ortsgruppen dazu auf, alle Kandidaten gleich zu behandeln und nicht durch einseitige Unterstützungen den politischen Wettbewerb zu verzerren. Es ist ein Unding und Beleg für das „System Süd-Tirol“, wenn Verbände, die Millionen an Steuergeldern vom Land bekommen, Wahlkämpfer für die SVP spielen, so die SÜD-TIROLER FREIHEIT abschließend.

Stefan Zelger,
Hauptausschussmitglied und Fraktionssekretär der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Weitere Filialschließungen bei der Post: Zustände schon jetzt nicht mehr tragbar!
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