Die SÜD-TIROLER FREIHEIT nimmt den Besuch von Ministerpräsident Matteo Renzi zum Anlass, ihre Forderung nach Selbstbestimmung zu bekräftigen. Anstatt mit dem ständig vertragsbrüchigen „Partner“ Italien immer neue Abkommen auszufeilschen, sollte sich die SVP an Katalonien oder Schottland ein Beispiel nehmen und endlich die Weichen Richtung Unabhängigkeit stellen.
Italien hat in jüngster Zeit gewichtige Verträge wie das „Mailänder Abkommen“ gebrochen und sich immer wieder als unzuverlässig erwiesen. Das Abkommen, welches Süd-Tirol zusätzliche finanzielle Opfer abverlangte, sollte Auseinandersetzungen bei der Zuteilung von Finanzressourcen ausschließen. Der damalige Landeshauptmann Durnwalder selbst hatte es im Landtag als unumstößlich angepriesen. Zudem erfolgte auch zu diesem Abkommen eine sogenannte Verbalnote an Österreich. Doch kaum ein Jahr später wurde es von Italien einseitig gebrochen. Als Dank dafür, folgte von der neuen Landesregierung ein weiteres, für den Süd-Tiroler Steuerzahler noch desaströseres Finanzabkommen.
Die SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert die SVP und die Landesregierung deshalb dazu auf, das unwürdige Schauspiel endlich zu beenden und den Prozess der Unabhängigkeit einzuleiten! Ein Blick zu anderen Minderheiten und Völkern ohne eigenen Staat in Europa beweist, was mit Mut zur Veränderung und Entschlossenheit alles erreicht werden kann.
Stefan Zelger,
Landesleitungsmitglied und Fraktionssekretär der SÜD-TIROLER FREIHEIT



