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Zeitzeugen der 1960er Jahre berichten: Klaudius und Herlinde Molling

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In der Reihe „Zeitzeugen“ sprechen Akteure des Süd-Tiroler Freiheitskampfes der 1960er Jahre über ihre Erlebnisse. Im hier veröffentlichten Interview kommen Klaudius und Herlinde Molling zu Wort.

Die Innsbrucker Restauratorin und Kunsthistorikerin Herlinde Molling hat sich zehn Jahre lang aktiv am Freiheitskampf Süd-Tirols beteiligt. Im Interview mit dem Filmemacher Franz Haller spricht sie über die Sprengstofftransporte an denen sie beteiligt war, über die Planung der „Feuernacht“, die Spannungen zwischen dem Nord- und Süd-Tiroler BAS, sowie über den Radiosender „Radio Freies Tirol“.

Ebenso im BAS aktiv war ihr Ehemann, der akademische Bildhauer Klaudius Molling, Sohn des damaligen Landtagspräsidenten Alois Molling und Bruder des Rechtsanwalts Eberhard Molling, der im Grazer Prozess die Süd-Tiroler Freiheitskämpfer verteidigt hat. Klaudius Molling erzählt im Interview über die Wirkung des Prozesses gegen die „Pfunderer-Buam“, die Anfänge ihrer Aktivitäten mit spektakulären Wandschriften und er erinnert sich an die Sprengstoffkurse mit Kurt Welser. Die Reihe Zeitzeugen wird vom „Südtiroler Heimatbund“ finanziert.

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