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Landesversammlung 2015: „Erfolgreiche Gemeindewahlen, rege Tätigkeit und Mitgliederzuwachs!“

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Die Landesversammlung der Süd-Tiroler Freiheit wurde auch zum Anlass genommen, auf die Aktionen und Tätigkeit im vergangenen Jahr zurückzublicken. Ein Höhepunkt waren dabei die Gemeindewahlen im Mai, bei denen die Bewegung ihre Präsenz in den Dörfern ausbauen konnte. Im Zuge der Landesversammlung wurden alle Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit und ihre Arbeit vorgestellt. Mit zahlreichen Kampagnen konnte die Bewegung zudem wieder zahlreiche Themen platzieren und voranbringen.

Gemeinderat Matthias Hofer aus Olang blickte kurz auf die Gemeindewahlen zurück und stellte die neuen Gemeinderäte vor: „In allen Gemeinden, in welchen wir vertreten waren, konnten wir uns behaupten und die Präsenz ausbauen. In allen Gemeinden in welchen erstmal kandidiert wurde, konnte der Einzug in die Ratsstuben mit beachtlichen Ergebnissen geschafft werden. Auf eigenen Listen der Süd-Tiroler Freiheit wurden 38 Kandidaten gewählt; drei Kandidaten der Bewegung haben über Bürgerlisten den Sprung in den Gemeinderat geschafft. Insgesamt zählt die Süd-Tiroler Freiheit vor den Neuwahlen in Natz-Schabs nun 40 Gemeinderäte; 2010 waren es noch 35!“

Stefan Zelger, Landesleitungsmitglied der Bewegung, blickte im Tätigkeitsbericht auf die zahlreichen Aktionen der Süd-Tiroler Freiheit zurück: „Wir sind noch eine relativ kleine Bewegung; aber dennoch sind sehr oft wir es, die mit Aktionen, mit Begeisterung und mit Argumenten die Themen in diesem Land bestimmen!“ Dabei nannte er u.a. die Aktion „Selbstbestimmung… und dann?!“ wo Bürger die Möglichkeit hatten, Fragen zum Thema Selbstbestimmung und die Folgen zu stellen. Die über zweihundert Fragen werden in den nächsten Wochen von Experten beantwortet und im Anschluss als Buch veröffentlicht. Zu Beginn des Jahres wurde unter dem Motto „Italien macht den Unterschied“ mit einer Radio- und Plakatkampagne auf die negativen Auswirkungen der Zugehörigkeit Süd-Tirols zu Italien aufmerksam gemacht. Vor zwei Wochen fand die schon zur Tradition gewordene Brennerkundgebung statt, diesmal im Zeichen der doppelten Staatsbürgerschaft. Auch in Europa war die Süd-Tiroler Freiheit wieder viel unterwegs. So mehrere Male bei Veranstaltungen in Katalonien, Siebenbürgen, Bautzen, Schlesien, Triest und viele andere mehr. Von den hervorragenden internationalen Kontakten konnte man sich bei der wissenschaftlichen Tagung zur doppelten Staatsbürgerschaft ein Bild machen. Experten und Doppelstaatsbürger aus aller Welt hoben das Thema auf eine akademische Ebene. Aus den Beiträgen der Experten ging klar hervor: „Doppelte Staatbürgerschaften sind eine Bereicherung für jede Minderheit, völkerrechtlich ohne weiteres möglich und die beste Absicherung für unsere Autonomie!“

„Wir sind die Nummer Eins! Das ist nicht nur eine subjektive Einschätzung, sondern trifft in Sachen Internet tatsächlich auch objektiv zu“, so Zelger in seiner Rede. Die Bewegung zählt über 10.000 Fans auf Facebook und die Homepage wurde im vergangenen Jahr über eine halbe Million Mal aufgerufen.

Dies schlägt sich auch auf die Mitgliederzahlen nieder. Die Süd-Tiroler Freiheit zählt aktuell 3.854 Mitglieder, das entspricht einem Plus von 153 Mitgliedern seit der letzten Landesversammlung. 43 Prozent der Mitglieder haben die Altersgrenze von 30 Jahren noch nicht überschritten. Sechs Prozent der Mitglieder sind sogar unter 18 Jahre alt.

Die Süd-Tiroler Freiheit wird auch in den nächsten Monaten unermüdlich weitere Aktionen organisieren. Nach dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ wird bereits am Montag die nächste Kampagne zur doppelten Staatsbürgerschaft gestartet.

Von der Landesversammlung der Süd-Tiroler Freiheit,
Stefan Zelger, Mitglied der Landesleitung der Süd-Tiroler Freiheit

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