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Süd-Tiroler Freiheit bekräftigt Nein zur Verlegung des Laurin-Brunnens!

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Aufgrund von Medienberichten, wonach die Umgestaltung des Silvius-Magnago-Platzes (ehemals Landhausplatz) wieder in Angriff genommen werden soll, bekräftigt die Süd-Tiroler Freiheit ihr Nein zur Verlegung des Laurin-Brunnens. „Der Brunnen ist nicht nur ein Abbild der wohl berühmtesten Süd-Tiroler Sage, sondern indirekt auch ein Symbol für den Sieg über den Faschismus. Der Brunnen gehört an seiner jetzigen exponierter Stelle platziert“, so Stefan Zelger von der Landesleitung der Bewegung.

Der markante Laurin-Brunnen wurde von Faschisten in den 1930er Jahren demoliert und als Trophäe in das Kriegsmuseum von Rovereto gebracht. Der Totengräber Süd-Tirols, Ettore Tolomei, frohlockte und sprach von einem Akt „großmütiger Ungeduld von jungen Burschen, die von vornehmer Absicht beseelt waren, weil damit in Bolzano ein Objekt fremdartiger Beleidigung ausgelöscht war, das entweder nie gekannt oder schon zu lange geduldet wurde.“

Angesichts dieser Vorgeschichte war es der Bewegung von Anfang an unverständlich, wie die alte Landesregierung im Zuge der Projektausschreibung so fahrlässig mit dem Brunnen umgehen konnte. Wörtlich hieß es in der Ausschreibung: „Den Teilnehmern steht frei wie sie mit dem Laurin-Brunnen umgehen, sie können einen anderen Standort auf dem Platz vorschlagen oder ihn überhaupt vom Platz entfernen.“ Das ausgewählte Siegerprojekt, das bisher auf Eis lag und dessen Umsetzung nun angeblich wieder konkreter werden soll, sieht die Entfernung vor.

„Die Süd-Tiroler Freiheit ruft die neue Landesregierung dazu auf, von der Entfernung Abstand zu nehmen und den Laurin-Brunnen auf dem Silvius-Magnago-Platz im Herzen Bozens zu belassen“, so Zelger abschließend.

Stefan Zelger,
Mitglied der Landesleitung und Fraktionssekretär der Süd-Tiroler Freiheit

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