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Anfrage: Öffentliche Wertstoffinseln und Müllentsorgung

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Das System mit den öffentlichen Wertstoffinseln in unserer Gemeinde scheint außer Kontrolle geraten zu sein. Leider handelt es sich dabei um die pure Realität, dass die Mülltonnen wöchentlich dermaßen überfüllt sind, dass man sie fast suchen muss. Von angesammelten Wertstoffen, die keineswegs Platz auf den Inseln finden sollten, wie Sofas, Sessel usw. gar nicht die Rede. Man möchte meinen, unsere Gemeindebürger seien überwältigende Müllproduzenten, aber dem ist Gott sei Dank nicht so.


Die Wahrheit ist, dass sich unsere Gemeinde Kastelbell- Tschars zum Müllabladeplatz der Nachbargemeinden (und darüber hinaus) entwickelt hat. Da es in den umliegenden Gemeinden keine öffentlichen Wertstoffinseln mehr gibt, scheuen es viele auswertige Bürger nicht, ihren Müll zu uns zu bringen. Diese „Dorfbesucher“ schreckt leider auch keine Videokamera ab, die in der letzten Legislaturperiode – unter anderem auch für dieses Problem – im Gemeinderat genehmigt wurde und ca. 350 € kostete.

Für die Gemeindebürger von Kastelbell-Tschars sollten diese öffentlich zugänglichen und nahegelegenen Wertstoffinseln für Glas, Dosen (Blech), Papier und Kartons einen dementsprechenden Komfort bieten. Aber leider ist die derzeitige Situation für die Zukunft nicht tragbar und es müssen Lösungen her.
Dies vorausgeschickt stellt die Gemeinderatsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit folgende Anfrage:

1. Wurde dem mündlichem Gesuch, bei der Gemeinderatssitzung vom 30. Juni 2015, zwecks zusammenfegen der Glassplitter nach Entleeren der Glastonnen, bereits Folge geleistet?

2. Wieviel Mehrkosten sind für die Gemeinde bei Ablagerung von nichterlaubtem Müll, wie Sofa usw. entstanden?

3. Wurden Verantwortliche für die unerlaubten Müllablagen, ausfindig gemacht?

4. Wenn ja, was waren die Konsequenzen?

5. Was gedenkt die Gemeindeverwaltung zu unternehmen, um für die Problematik rund um die Wertstoffinseln, eine angemessene Lösung zu finden?

Mit freundlichen Grüßen die Gemeinderäte:

Benjamin Pixner
Sandra Holzknecht
Michael Niedermair

Antwort des Bürgermeisters:

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