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Prad: Beschlussantrag zur Tetra Pak-Sammlung angenommen

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Prad: Beschlussantrag zur Tetra Pak-Sammlung angenommen

Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Prad standen zwei wichtige Tagesordnungspunkte der Süd-Tiroler Freiheit auf dem Programm. Zum einem der Beschlussantrag zur Sammlung von Tetra Pak im Recyclinghof und zum anderem die Anfragen zur Wohnbauzone in Lichtenberg. Der Beschlussantrag zur getrennten Sammlung von Getränkekartons den sogenannten Tetra Pak wurde rege diskutiert und einstimmig angenommen.


In Deutschland werden jährlich circa 130 000 Tonnen gebrauchte Getränkekarton gesammelt und wiederverwertet. Auch außerhalb des Vinschgaus gibt es Gemeinden vor allem im Süd-Tiroler Unterland wo die getrennte Sammlung von Tetra Paks möglich ist. In Prad gibt es diese Möglichkeit zur Zeit noch nicht und die Tetra Paks landen alle im Restmüll. Da jede Gemeindeverwaltung im Sinne einer nachhaltigen Umweltpolitik darum bemüht sein sollte, die nicht verwertbare Restmüllmenge zu reduzieren und die Verwertung aller Wertstoffe zu erhöhen, wurde von der Süd-Tiroler Freiheit mittels Beschlussantrag die Gemeindeverwaltung aufgefordert die Machbarkeit mit der Bezirksgemeinschaft zu überprüfen und dann auch 2016 umzusetzen. Dies wurde vom Prader Gemeinderat einstimmig angenommen. Einige Gemeinderatsmitgliedern bemerkten in der Diskussion, dass die Sammlung zwar sinnvoll sei, man prinzipiell aber die Tetra Pak beim Einkauf vermeiden sollte. Der Prader Bürgermeister hat nun den Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit bereits in der Vinschger Bezirksgemeinschaft vorgebracht und die getrennte Sammlung von Tetra Paks angeregt.

Wohnbauzone in Lichtenberg
Der zweite wichtige Tagesordnungspunkt war die Anfrage der Süd-Tiroler Freiheit zur Wohnbauzone in Lichtenberg. Kurz vor den Gemeindewahlen wurden hier noch schnell die geförderte Wohnbauzone in Lichtenberg ausgeschrieben. Nach der Ausschreibung wurde Rekurs gegen die Rangordnung eingeleitet und vom Gemeindeausschuss auch angenommen. Dies führte zu Gegenreaktionen und letztendlich sah sich die Gemeindeverwaltung bemüht im Selbstschutzverfahren das ganze Verfahren zu stoppen und die Wohnbauzone neu auszuschreiben. Damit haben natürlich auch die anderen drei Bauwerber mit definitiver Rangordnung das Nachsehen und müssen nun hoffen, dass sie bei der nächsten Ausschreibung am 14. Dezember wieder berücksichtigt werden.

Palabirnenbäume:
Abschließend erklärte der Bürgermeister, dass für die neue Wohnbauzone nach dem letzten Stand nur mehr 2 von den 11 Palabirnenbäume gefällt werden müssen.

Die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit
Dr. Alfred Theiner
Ronald Veith

Alfred Theiner, Archiv, Beschlussantrag, Ronald Veith, Unterland, Vinschgau
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