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Schule: Verharmlosung der Partisanen-Geschichte statt Aufklärung über Gräueltaten?

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Partisanen erzählen Geschichte (Dolomiten vom 17.Februar). Da man nun auch in der deutschen Schule die Partisanen-Geschichte vermitteln will, sollte Herr Achammer, als Verantwortlicher für Schule und Kultur, so einiges im Vorfeld abklären. Die Partisanen waren 1943-45 illegale Gruppen, vom Kriegsrecht und somit vom deutschen Heer nicht anerkannt. Grund: Sie trugen Zivilkleidung, waren also von anderen Banden nicht zu unterscheiden und agierten nur aus dem Hinterhalt.

In Südtirol fehlt jeder Nachweis einer antifaschistischen Betätigung, es wurde nicht ein einziges faschistisches Relikt offiziell zerstört, noch gegen Faschisten, die nach Kriegsende in Bozen die Macht übernommen hatten, vorgegangen.

Nachweislich festgestellt werden konnte dagegen, dass in der Via Rasella im März 1944 in Rom über die Bellunesichen- Berge bis nach Südtirol Ende 1945 Gräueltaten an wehrlosen Südtirolern verübten wurden. Nachzulesen im Athesiabuch Via Rasella, oder in Zeitgeschichte Tirols, Kapitulation in Paris Band 7.

Der Gipfel der Ankündigung des besagten Geschichtsprojekts: Wiederentdeckung der Gedenkstätten und zur Verankerung der grundlegenden Werte in der italienischen Verfassung geplant. Federführend bei dieser Geschichte ist PD Frontmann Tommasini, Regierungspartner der SVP und Vize-Landeshauptmann.

Ivo Hechensteiner/St. Pauls

Widersprüche und klägliche Ergebnisse: CLIL ist da!
INPS bleibt sich treu: Nix verstehen Deutsch…

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